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Zalando-Mitarbeiter erneut in Warnstreiks

Die Zalando-Beschäftigten in Brieselang fordern einen neuen Tarifvertrag. Mit Warnstreiks wollen sie die Rückkehr ihrer Arbeitgeber an den Verhandlungstisch erreichen.

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Zalando-Mitarbeiter erneut in Warnstreiks

(Bild: dpa)

Die Gewerkschaft Verdi hat am Donnerstag mit einem Warnstreik am Logistikstandort Brieselang (Havelland) den Druck auf den Online-Modehändler Zalando erhöht. Rund 150 Beschäftigte trafen sich zum Abschluss am Berliner Ostbahnhof und zogen weiter zum nahen Zalando-Campus.

Zalando müsse ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch zurückkehren, sagte Erika Ritter, Landesfachbereichsleiterin Handel der Gewerkschaft Verdi. Gefordert werde ein Tarifabschluss für den Handel. Bei Zalando werde eigene Ware an den Endkunden verkauft. Zalando wolle jedoch eine dauerhafte Schlechterstellung der Beschäftigten im Vergleich zum Wettbewerb. Verdi verlangt 11,99 Euro pro Stunde, Zalando zahlt 10,12 Euro.

Die im Juni aufgenommenen Tarifverhandlungen waren Im September abgebrochen worden. "Wir sind zu Gesprächen bereit und offen", hatte Zalando-Sprecherin Nadine Przybilski betont. An den Verhandlungstisch werde man zurückgekehren, wenn die Gewerkschaft Bereitschaft für echte Lösungen zeige. Brieselang sei ein Logistikstandort, die Forderungen von Verdi setzten dessen Zukunft aufs Spiel, hieß es. (dpa) / (anw)

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