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Zellteilung bei CyanogenMod

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Kaum hat sich der Ziehvater der Alternativ-Firmware für Android-Geräte CyanogenMod Steve Kondik als Unternehmer selbstständig gemacht, kündigt er tief greifende Neuerungen für die Weiterentwicklung der Distribution an. So soll es künftig nicht eine, sondern zwei kostenlose Varianten von CyanogenMod geben. Davon soll die auf Sicherheit und Stabilität optimierte Pro Edition in regelmäßigen Abständen die gelungenen Neuerungen der eher hackerfreundlichen Community Edition übernehmen. Als Update-Zyklus schwebt Kondik ein Rhythmus von zwei Wochen vor.

Pläne für CyanogenMod (2 Bilder)

Vereinfachter Installer

Mit einfacherer Installation sollen sich mehr Interessenten als bisher fürCyanogenMod begeistern lassen.

Kondik stellte seine Pläne in Texas auf der Android-Technikerkonferenz Big Android BBQ vor. Demnach soll das auf die quelloffene Software aufgesetzte CyanogenMod Pro mit privaten Schlüsseln signiert sein, einen bequem nutzbaren automatischen Updater enthalten und standardmäßig keine Root-Rechte zugänglich machen. Letzteres soll sich aber absichtlich leicht ändern lassen.

Im Gegensatz dazu sind in der Community Edition, die im Wesentlichen den bisher veröffentlichten Nightly Builds entspricht, Rootrechte per Default freigeschaltet, der Updater soll sich flexibel anpassen lassen und die Signaturen der Softwarekomponenten basieren auf wohlbekannten Schlüsseln.

Als weitere Neuerungen versprach Kondik spezielle CyanogenMod-APIs, die für jeden App-Entwickler zugänglich sein sollen. Deren Zweck liegt unter anderem darin, App-Entwicklern zum Beispiel das Einbinden von Google-Voice-Nachrichten, die Verwendung von Live-Verzeichnissen und des Remote Display Framewoks zu ermöglichen. Letzteres eignet sich laut Kondik, um etwa AirPlay, Chromecast sowie das Aufnehmen von Screencasts zu implementieren.

Wann die genannten Neuerungen das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollen, kam nicht konkret zum Ausdruck. (hps)