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Zentralstelle für Jugendschutz im Internet bekommt mehr Geld

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Die Zentralstelle der Bundesländer für den Jugendschutz im Internet erhält künftig deutlich mehr Geld. Auf Initiative von Rheinland-Pfalz beschloss die Jugendministerkonferenz, jugendschutz.net künftig mit 350.000 Euro im Jahr zu unterstützen. Damit bekomme die in Mainz ansässige Organisation jährlich 95.000 Euro mehr aus Haushaltsmitteln der Länder als bislang, teilte das rheinland-pfälzische Bildungsministerium heute mit. In der Folge verdoppelten die Landesmedienanstalten ihre festen jährlichen Zuwendungen an jugendschutz.net auf rund 500.000 Euro pro Jahr.

Die erhöhte Finanzierung solle insbesondere dazu beitragen, die "sehr erfolgreiche Arbeit" weiter zu intensivieren und zu verstetigen, teilten Jugendministerin Doris Ahnen und der Chef der Mainzer Staatskanzlei, Martin Stadelmaier (beide SPD), mit. Gerade in den wichtigen und aktuellen jugendpolitischen Themen des Web 2.0 wie zum Beispiel "Cyberbullying" stehe den Jugendministerien mit jugendschutz.net ein Kompetenzzentrum zur Verfügung, das viele gute Informationen beisteuere. Als Cyperbullying bezeichnet man Mobben im Internet oder mit dem Handy, etwa indem peinliche Fotos ins Netz gestellt oder beleidigende SMS verschickt werden. (dpa) / (anw)