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Zuckerberg kritisiert Trump für Einwanderungspolitik

Der Facebook-Gründer reagiert damit auf das vom US-Präsidenten verhängte Einreiseverbot für alle Flüchtlinge.

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Mark Zuckerberg

(Bild: dpa, Peter Dasilva)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump mit pauschalen Einreiseverboten und Abschiebungen kritisiert. "Die Vereinigten Staaten sind eine Nation von Einwanderern, und darauf sollten wir stolz sein", schreibt Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite.

Darin verweist er auch auf die Herkunft seiner Ur-Großeltern, die aus Deutschland, Österreich und Polen eingewandert seien. Die Eltern seiner Frau Priscilla seien als Flüchtlinge aus China und Vietnam in die USA gekommen. Die Erlasse zur Einwanderung beunruhigten ihn, schreibt Zuckerberg – "wie viele von euch".

Zuckerberg ruft zudem dazu auf, für Flüchtlinge und Hilfsbedürftige die "Türen offen" zu lassen. Einige seiner besten Schüler seien Kinder illegaler Einwanderer ohne Papiere gewesen, als er vor einigen Jahren an einer örtlichen Schule unterrichtet habe. "Auch sie sind unsere Zukunft", erklärt der 32-Jährige.

Trump hatte am Freitag die Einreise aller Flüchtlinge in die USA für vorerst 120 Tage verboten. Zuvor hatte er ein Dekret erlassen, mit dem die Errichtung einer Mauer an der Grenze zu Mexiko in die Wege geleitet werden soll. (db)