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Zuckerberg muss sich US-Finanzdienstleistungsausschuss stellen

Die US-Finanzdienstleistungsbehörde wird Facebook-Chef Mark Zuckerberg zum Libra befragen. Abgeordnete fordern einen Entwicklungsstopp.

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(Bild: Frederic Legrand - COMEO/Shutterstock.com)

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Mark Zuckerberg soll in zwei Wochen vor der amerikanischen Finanzdienstleistungsbehörde aussagen. Es geht um die Einführung des Libra beziehungsweise dessen Verhinderung. Das Repräsentantenhaus teilte mit, der Facebook-Chef sei der einzige Zeuge.

Die Anhörung am 23. Oktober läuft unter dem Titel "Eine Untersuchung zum Einfluss von Facebook auf den Finanz- und den Wohnungsmarkt". In der Pressemitteilung wird auch ein Schreiben an Zuckerberg aufgegriffen, in dem die Abgeordnete Maxine Waters mit weiteren Demokraten einen sofortigen Entwicklungsstopp der Kryptowährung Libra samt Wallet Calibra fordert. Zudem geht es um einen eingereichten Gesetzesentwurf mit dem Titel: "Gesetz für die heraushaltung von Tech-Riesen aus dem Finanzwesen".

Der bei Facebook für den Libra zuständige Manager, David Marcus, hatte sich mehrfach gegen die Bedenken gewehrt. Im Juli sprach er vor dem Finanzdienstleistungsausschuss über Vorteile der Währung, im September dazu einen Blogpost geschrieben.

Auch bei Twitter schrieb Marcus: "Libra wird entwickelt, um ein besseres Bezahlsystem auf Basis bestehender Währungen zu sein." Er solle einen bedeutenden Wert für Kunden in aller Welt schaffen. Unterdessen haben zwei US-Senatoren den CEOs von Mastercard, Visa und dem Online-Bezahldienst Stripe geschrieben – sie drohen in dem Schreiben vor Konsequenzen. (emw)