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Zukunft von gestern: Ausstellung zum SciFi-Pionier Hugo Gernsback

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Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe eröffnet am Freitag eine Ausstellung zu Ehren des Science-Fiction-Pioniers Hugo Gernsback. Der Namensgeber des SciFi-Preises "Hugo-Award“ wirkte als Autor und Herausgeber zahlreicher Science-Fiction-Magazine sowie populärwissenschaftlicher Bücher und Zeitschriften. Damit prägte er erheblich das Bild zukünftiger Technik in der Alltagskultur Amerikas.

Ausstellung "Die Gernsback-Prophezeiung" (5 Bilder)

Im Vergleich zur Google Glass bestechen Hugo Gernsbacks 1936 konzipierte Teleyeglasses durch besonders lange Antennen. (Bild: ZKM/© Time & Life)

1884 in Luxemburg geboren und 1905 in die USA ausgewandert, verlegte er ab 1908 zahlreiche Technik-Magazine wie Modern Electrics, Electrical Experimenter und Science and Invention. Die Zeitschriften boten nicht nur Köpfen wie Nikola Tesla ein Podium, sondern enthielten auch Anleitungen zum Selbstbau. Darüber hinaus war Gernsback auch selber als Erfinder tätig und hielt rund 80 Patente. Besonders berühmt ist das Foto von Gernsback mit den Teleyeglasses aus dem Jahre 1963, die er als tragbare Fernsehgeräte bereits 1936 von konzipiert hatte – ein offensichtlicher Vorgriff auf die heutzutage angesagten Oculus Rift und Google Glass.

Die Ausstellung mit dem Titel "Die Gernsback-Prophezeiung" im ZKM will einen breiten Überblick seines Schaffens geben und soll noch bis Ende Oktober in Karlsruhe zu sehen sein. (axk)

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