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Zwei Notebooks und 7-Zoll-Tablet von Acer

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Acer stellt zwei Notebooks mit Windows 8 und ein günstiges 7-Zoll-Tablet mit Android vor. Das Iconia A1 hat ein IPS-Display und soll nur 169 US-Dollar kosten. Es lässt sich nicht nur per Einschalter aktivieren, sondern per Berührung mit fünf Fingern gleichzeitig. Die Laufzeit soll acht Stunden betragen.

Acer-Neuigkeiten Mai 2013 (9 Bilder)

Acer Aspire R7: Ein Notebook mit speziellem Display-Scharnier, an dem man das Display kippen kann. So soll der Wechsel zwischen Tablet- und Notebook-Modus einfacher gehen und flexibler sein.

Das Aspire R7 ist ein Windows-Notebook mit besonderer Aufhängung, die das Display über die Tastatur erhebt – und das anders als bisherige Konzepte dieser Art auch einen Tablet-Modus erlaubt. Die Tastatur liegt am vorderen Rand, das Touchpad ungewöhnlicherweise direkt dahinter. Besonders viel Aufmerksamkeit will Acer der Abstimmung des Scharniers gewidmet haben, sodass das touchfähige Display nicht in übermäßige Schwingungen gerät. Ab 15. Mai soll das R7 erhältlich sein.

Das Aspire P3 ist eine Weiterentwicklung der Windows-Tablets: Es ist ein Slate mit Intels Core-i-Prozessor, für das es eine ansteckbare Tastatur gibt. Anders als beim direkten Konkurrenten Surface Pro hat das Tablet keinen eingebauten Ständer, sondern die Aufstellmöglichkeit ist in die Tastatur integriert. Sie erlaubt aber wie beim Surface nur einen Winkel. Eine Stifteingabe ist vorgesehen, doch der Stift steckt nicht in einem Schacht im Gerät, sondern hängt außen.

Update 18 Uhr:

Das R7 hat ein 15,6-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung, damit ist es das erste Notebook dieser Größe mit derart flexiblem Display. Eine ähnliche Konstruktion hatte Dell mal beim Monsternotebook XPS M2010 ausprobiert und ein kleiner taiwanischer Hersteller mit einem Subnotebook, bei dem das Display dann sogar noch höhenverstellbar war – beide sind nicht mehr erhältlich. Ähnlich flexibel ist aber auch das Drehdisplay des Dell XPS Duo 12, das zudem wie üblich ein Touchpad vor der Tastatur hat. Genau das seltsame Touchpad hinter den Tasten macht das Acer R7 zu einem anfangs unpraktischen Gerät. Die Tastatur ist beleuchtet.

Die Innereien: Core i5, maximal 12 GByte Hauptspeicher, ein Festplattenschacht mit SSD (maximal 256 GByte) oder HDD (maximal 1 TByte), also durchaus kraftvoll. Die Standard-Schnittstellen sind alle vorhanden, doch Angaben zu Laufzeit und Gewicht fehlen noch. Acer will das R7 ab Juni für 1000 Euro ausliefern.

Das P3 wiegt 1,4 kg und ist zwei Zentimeter dick – kein Leichtgewicht. Geschuldet ist das auch dem 11,6 Zoll großen Display, das allerdings leider nur 1366 × 768 Punkte zeigt. Auch die übrigen Daten (60- oder 120-GByte-SSD, Core i3/i5, bis zu sechs Stunden Laufzeit) bleiben mittelmäßig, doch der Preis fällt entsprechend aus: 600 Euro, deutlich weniger als für das Microsoft Surface Pro gemunkelt wird. Die Auslieferung beginnt sofort. Installiert ist Windows 8.

Die ansteckbare Tastatur koppelt sich per Bluetooth ans P3 und benötigt eine eigene Batterie. Sie hat hinter den Tasten eine Kerbe, in der sich das Tablet dann abstützt, wenn man es aufstellt – wie beim Microsoft Surface Pro und Acer Iconia W700 ist nur ein Aufstellwinkel möglich. Ein Touchpad oder Trackpoint fehlt in der Tastatur. Sie hält stramm am Gerät, bei der Präsentation hat es kaum jemand auf Anhieb geschafft, sie abzunehmen. Der Stift steckt nicht im Tablet, sondern hängt in einer Schlaufe, die an der Tastatur befestigt ist – ohne Tastatur also kein Stift.

Das Android-Tablet Iconia A1 stellt vor allem durch seinen Preis eine starke Konkurrent für das Google Nexus 7 und Asus Fonepad dar: 169 Euro soll es mit WLAN und 219 Euro mit UMTS kosten, und das bei durchaus vergleichbarer Ausstattung: Vierkernprozessor, 7,9-Zoll-Display im für Android ungewöhnlichen Seitenformat von 4:3 und 1024 × 768 Punkte, Speicherkartenslot, MicroHDMI-Buchse. Es wiegt allerdings 410 Gramm, etwas mehr als die 7-Zoll-Konkurrenz. Ende Mai soll es erhältlich sein. (jow)