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Zweimal neue GoPro: Hero 8 Black und Hero Max

Mit einem beeindruckenden Bildstabilisator in der Hero 8 will sich GoPro von der Konkurrenz absetzen. Als 360-Grad-Selfiecam kommt die Hero Max auf den Markt.

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Die Hero 7 Black (links) bleibt im Programm und ist ein kleines Stückchen kleiner, benötigt aber für die Befestigung einen Rahmen, den man bei der neuen Hero 8 (Mitte) und Hero Max (rechts) verzichten kann.

(Bild: c't)

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Der US-Kamerahersteller GoPro erweitert sein Sortiment um zwei neue Modelle: Die Hero 8 Black tritt die Nachfolge der Hero 7 Black an. Die 360-Grad-Kamera Hero Max soll die Fusion ablösen, zeichnet aber "nur" noch mit 4K auf. Beide GoPros kommen im Laufe des Oktobers in den Handel: die Hero 8 Black ist ab sofort erhältlich, der Preis liegt hierzulande wieder bei rund 430 Euro. Die Hero Max kommt etwas später und wird um die 530 Euro kosten.

Die neue Hero 8 Black ist etwas größer als die auch weiterhin erhältliche Hero 7 Black. Anders als die Vorgängerin benötigt die 8 Black zur Befestigung etwa an einem Stativ keinen Montagerahmen mehr, denn am Boden kann man nun zwei Laschen ausklappen, mit denen sich die Actioncam direkt auf einer Halterung befestigen lässt.

Der Akku der neuen GoPro ist trotz der gleichen Bauform etwas leistungsstärker als bei der Vorgängerin. Das gleicht den zusätzlichen Leistungsbedarf aus, den der neue, deutlich verbesserte Bildstabilisator Hypersmooth 2.0 erfordert. Der beruhigt in ersten Tests – besonders mit dem neuen vom Blickwinkel etwas verkleinerten "Boost"-Einstellung – bemerkenswert gut. Zudem stellt die Kamera auf Wunsch während der Aufnahme den Horizont gerade.

GoPro Hero 8 mit dem Beleuchtungsaufsatz und dem extra Monitor.

(Bild: GoPro)

Zur Hero 8 Black bietet GoPro drei Erweiterungen, die direkt als Rahmen an die Actioncam angekoppelt werden. Im Media Mod liefert GoPro ein stark richtendes Shotgun-Mikrofon. Das Display Mod ergänzt die Kamera um ein nach vorn klapp- und drehbares Display; der Rahmen dazu enthält einen zusätzlichen Akku (680 mAh), um die Laufzeit der Kamera nicht zu beeinträchtigen. Als drittes soll das Light Mod mit einer 200 Lumen starken LED-Leuchte die Szene erhellen.

Die Erweiterungs-Kits werden allerdings erst Anfang 2020 verfügbar sein. Der Hersteller nennt einen Preisrahmen von rund 50 bis 80 Euro für die verschiedenen Mods.

Oberhalb der Hero 8 positioniert GoPro die Hero Max im Portfolio, die als Ersatz für die 360-Grad-Kamera Fusion kommt. Die neue Max ist deutlich kompakter, zeichnet aber "nur noch" in 4K auf, nicht mehr mit 5,7K. Immerhin werden die Aufnahmen der beiden Optiken gleich zu einer 360-Grad-Ansicht zusammengerechnet (stitching) und auf eine Speicherkarte geschrieben. Auch die Hero Max stattet GoPro mit dem verbesserten Bildstabilisator und dem Horizont-Leveling aus.

Die neue Hero Max soll mit einem 1,7 Zoll Touchdisplay auch Vlogger ansprechen, die nicht unbedingt Interesse an 360-Grad-Aufnahmen haben. Die eine Optik lässt sich – in Full-HD-Auflösung – auf den Anwender gerichtet nutzen, um nahtlos auf die zweite Optik umzuschalten und das zu zeigen, was man gerade sieht. Auf der Displayseite der Hero Max befindet sich deshalb ein neues Shotgun-Mikrofon. (uh)