Zweiter US-Einzelhändler prüft Hacker-Angriff

Auch die US-Nobelkaufhauskette Neiman Marcus ist wohl von Hackern aufs Korn genommen worden, wobei möglicherweise auch Kreditkartendaten erbeutet wurden. Erst kurz zuvor gestand die Handelskette Target die Kompromittierung von Kundendaten ein.

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Ein zweiter großer US-Einzelhändler vermutet einen groß angelegten Hacker-Angriff im Weihnachtsgeschäft. Die Eindringlinge hätten möglicherweise Kreditkarten-Informationen von Kunden gestohlen, teilte die Nobel-Kaufhauskette Neiman Marcus am späten Freitag mit. Erst wenige Stunden zuvor musste die Warenhauskette Target zugeben, dass der Hackerangriff bei ihr schwerwiegender war als zuvor bekannt.

Neiman Marcus nannte zunächst wenig Details. Das Unternehmen bestätigte lediglich Informationen des IT-Sicherheitsexperten Brian Krebs, dass es einen Angriff gegeben habe. Er hatte unter Berufung auf Kreise in der Finanzbranche geschrieben, zuletzt hätten sich Fälle des Missbrauchs von Karten gehäuft, die bei Neiman Marcus benutzt worden waren. Daraufhin sei am 1. Januar der Angriff von Mitte Dezember entdeckt worden, teilte Neiman Marcus mit.

Target musste zuvor am Freitag einräumen, dass die Angreifer neben den Daten von wohl 40 Millionen Kreditkarten auch Postadressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von bis zu 70 Millionen Kunden erbeuten konnten. Auch über den Einbruch bei Target hatte Krebs mit seinen Quellen zunächst berichtet. (axk)