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bahn.de feiert sich als Europas führendes Mobilitäts- und Verkehrsportal

Zum 10. Geburtstag konnten sich die Macher von bahn.de ein schönes Geschenk machen: Mit voraussichtlich 3,1 Milliarden Seitenaufrufen wurde das Portal der Deutschen Bahn nach zehn Jahren das europaweit am stärksten nachgefragte Verkehrsportal, berichtet der bisherige Leiter des E-Commerce beim Personenverkehr der DB, Reinhold Pohl. Die Zahl der Seitenaufrufe habe sich von gegenüber dem Jahr 2000 versechsfacht, und täglich buchen die 4,2 Millionen registrierten Kunden bis zu 50.000 Online-Tickets, zog er Bilanz.

Umsatzzahlen wollte die Bahn allein für ihren Online-Vertriebskanal nicht nennen. Während des Bahnstreiks in den vergangenen Tagen sei das Online-Portal besonders wichtig gewesen, da die Nachfrage nach Informationen "ohne das Internet gar nicht zu handeln gewesen wäre." Allerdings litt dann auch bahn.de unter dem heftigen Ansturm: Zeitweise war das Portal gar nicht oder nur quälend langsam zu erreichen.

Als bahn.de 1997 online ging, war das Portal zunächst als reine Kommunikationsplattform geplant, berichtete Pohl. Seit 2001 gibt es das Online-Ticket, das am heimischen Computer ausgedruckt werden kann. Damals wurde auch der erste interaktive Avatar auf dem Bahn-Portal eingesetzt, der den Besuchern Schritt für Schritt erklärte, wie die Online-Buchung abläuft.

Pohls Nachfolger, Mathias Hüske, kündigte an, dass der Verkauf der Bahncard von einem externen Dienstleister zurück zu bahn.de geholt werden soll und die Kunden dann sich bei der Bestellung sofort die vorläufige Bahncard ausdrucken können. "Ein wichtiges Thema ist für uns die Personalisierung des Portals, durch die sich jeder Kunde die eigene bahn.de-Seite gestalten kann und wir ihm maßgeschneiderte Angebote wie die zusätzliche Hotel- oder Mietwagenbuchung zustellen können", erläuterte Hüske. Für das dritte Quartal des kommenden Jahres kündigte er auch einen großen Relaunch für bahn.de an. (Hermann Wygoda) / (Hermann Wygoda) / (jk)

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