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c't: Den richtigen 3D-Drucker finden

Zwei c't-Redakteure können sich ein Leben ohne eigenen 3D-Drucker kaum noch vorstellen. Warum das so ist erläutern sie in der aktuellen Ausgabe der c't.

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Flott und stabil: 3D-Drucker Ideawerk Pro von RS Components

Die Entwicklung der 3D-Drucktechnik, um Materialien wie Metall, Glas, Beton oder auch Schokoladenmasse zu verarbeiten, verläuft in der Industrie rasant. Beim Endanwender kommt davon aber kaum etwas an. Bezahlbare 3D-Drucker können meist nur drahtförmigen Kunststoff von der Rolle verarbeiten. Am günstigsten und einfachsten in der Handhabung ist der 3D-Druck mit der FDM-Technik. Das Kürzel steht für Fused Deposition Modeling, was sich kurz mit Schmelzschichtverfahren übersetzen lässt. Die Modelle entstehen, indem eine Düse eine dünne, heiße Plastikwurst schichtweise aufgetragen wird. Dafür braucht man nicht viel mehr als eine auf Temperaturen zwischen 200 und 300 Grad Celsius heizbare Düse sowie einen Vorschub für den Plastikdraht, das Filament. Diese Einheit wird als Extruder bezeichnet. Der muss sich in drei Richtungen bewegen lassen; alternativ kann man natürlich auch die Arbeitsfläche, das Druckbett, bewegen.

Nebden der günstigen FDM-Technik gibt es noch das Stereolitografieverfahren. Seine Vertrter -- hier der Nobel 1.0 von XYZPrintig -- sind aber deutlich teurer und für Heimanwender kaum erschwinglich.

Einen günstigen 3D-Drucker gibt es als Bausatz schon für deutlich unter 300 Euro. Aber taugt der auch für den Einstieg? Was muss man wissen, um unter den unzähligen Angeboten das Richtige für den einstieg oder professionelle Anwendungen zu finden? Und wozu braucht man so ein Ding überhaupt?

Neben der FDM-Technik gibt es lediglich noch die Stereolithografie (STL) in Geräten für weniger als 5000 Euro und mithin in für Privatleute, Bildungseinrichtungen, Handwerker oder Selbstständige annähernd erschwinglichen Preisregionen. Um sich für einen bestimmte Technik und ein geeignetes Modell zu entscheiden, muss man die Technik selbst in Grundzügen verstehen – und das lernt man wiederum am bestem beim Selbstbau eines eigenen Druckers und seinem anschließenden Tuning. Selbst mit sehr günstigen Bausätzen kann man hochwertige Druckergebnisse erzielen, wie unsere Erfahrungen zeigen.

Lesen Sie mehr über den Aufbau und die Funktionsweise von 3D-Druckern und die Auswahl des richtigen Modells in c’t 22/2018

(tig)