Menü

c't Fotografie 4/2016: WLAN-Eigenheiten in Kameras

WLAN in der Kamera kann ein nützliches Feature sein. Für einen reibungslosen Betrieb müssen Hard- und Software zusammenspielen, doch das ist eher selten der Fall. Ein Praxistest zeigt, wie weit die Hersteller das WLAN im Griff haben.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 17 Beiträge
Von

Die Inhaltsübersicht der c't Fotografie 4/2016

Um gegenüber den Immer-dabei-Kameras im Smartphone funktional aufzuschließen, statten die Kamerahersteller ihre Fotoapparate mit WLAN aus. Ein beliebter Einsatzzweck für das Kamera-WLAN ist die Fernauslösung und Fernsteuerung per Smartphone. Damit eröffnen sich weitgehende Möglichkeiten der Kamerasteuerung, die mit einer konventionellen Fernbedienung gar nicht machbar waren. Ähnlich vielseitig ist auch der drahtlose Bildtransfer. Man kann per WLAN Fotos an andere Geräte wie Laptops und Tablets senden. Sogar ein automatisches Backup ist realisierbar.

WLAN in Kameras Spielerei oder nützliches Werkzeug?

WLAN in der Kamera funktioniert grundsätzlich und es ist auch sinnvoll. Jedoch kocht hier jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Die Möglichkeiten variieren nicht nur von Hersteller zu Hersteller, sondern auch von Modell zu Modell. Wie sich bestimmte Gerätekombinationen verhalten, kann man somit nur durch Ausprobieren nach dem Kauf herausfinden. Bei der Standardisierung und Interoperabilität von Geräten unterschiedlicher Hersteller hakt es aber immer wieder. Etwas technisches Interesse und manchmal auch eine gewisse Leidensfähigkeit sollte der Fotograf in jedem Fall mitbringen, wenn er am WLAN in seiner Kamera Freude haben möchte.

Der Praxistest der aktuellen c't Fotografie untersucht einen repräsentativen Querschnitt von Kameras aller wichtigen Hersteller. Mit dabei sind Canon, Nikon und Sony, Fujifilm, Olympus und Panasonic bis hin zu Pentax und Leica: Wie praxistauglich sind die jeweiligen Implementationen?

Die wichtigsten APS-C-Kameras 2016

c't Fotografie testet in dieser Ausgabe die wichtigsten APS-C-Kameras 2016 – darunter die Nikon D500, die gerade wegen ihres besonderen WLAN-Konzepts bereits in die Schlagzeilen geraten ist, die EOS 80D von Canon sowie Sonys A6300. Die drei Modelle decken unterschiedliche Ansprüche ab. Die Nikon D500 vereint als Spitzenmodell Superlativen wie schnelle Serienbildrate und eine Empfindlichkeit bis ISO 1.640.000. Eine Klasse darunter liegt die Canon EOS 80D. Eine Besonderheit ist ihr Dual-Pixel-Sensor, der das Fotografieren im Live-View-Modus bequemer und schneller machen soll. Sony will schließlich mit seiner A6300 den klassischen Spiegelreflexmodelle in ihrer Kernkompetenz, dem schnellen Autofokus und hohen Serienbildraten an den Kragen. Die Kameras mussten sich für den Test zunächst in unserem Labor beweisen, um Rauschverhalten, Dynamikumfang, Auflösung und Auslöseverzögerung zu messen. Danach haben wir anhand von Außenaufnahmen die Praxistauglichkeit der Kameras unter die Lupe genommen.

Produktfotografie. Im Zeitalter einer visuell kommunizierten Medien- und Konsumgesellschaft, die jeden Tag eine wahre Flut neuer Eindrücke hervorbringt, kommt es darauf an, in der Masse aufzufallen. Anspruchsvolle Sach- und Objektfotografie ist längst nicht mehr die Spielwiese der Profis. In einem Workshop erfahren Sie, wie Sie Gegenstände nicht nur perfekt abbilden, sondern auch eine visuelle Message transportieren.

Das Titelbild der c't Fotografie 4/2016

Know-how und Kaufberatung Kameracopter. Aufnahmen mit dem Kameracopter verheißen durch die freie Wahl der Perspektive interessante neue Motive. Doch Copter ist nicht gleich Copter. Unser Autor erklärt, worauf es bei der Auswahl und dem Einsatz ankommt, und hat ausprobiert, welche Systeme sich für Fotografen eignen – damit die fliegende Kamera ihr Versprechen hält und auch tatsächlich gute Fotos liefert.

Die komplette Inhaltsübersicht der c't Fotografie 4/2016, den Überblick über das Zusatz-Material zum Heft, Vorschaubilder und das Editorial finden Sie im heise Shop. Die Ausgabe können Sie ab sofort für 9,90 Euro bestellen oder ab Montag, 27. Juni, am Kiosk kaufen. (pen)