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c't Retro: Amiga, Atari und Robotron

Garantiert alt: In der zweiten c't-Retro-Ausgabe wird Atari ST und Amiga gefröhnt; außerdem gibt es zwölf Seiten über Rechner in der DDR.

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Normalerweise verkneift sich die c't-Redaktion zu viel Nostalgie, aber in der zweiten c't-Retro-Sonderausgabe wird ausnahmsweise ausschließlich die gute alte Zeit™ beleuchtet. Schwerpunkt des Hefts sind Amiga und Atari ST, die auf über 40 Seiten ausführlich besprochen werden. So zeichnet c't Retro die dramatischen Hintergründe zur Entstehung der legendären Computer nach – wussten Sie zum Beispiel, dass der Atari ST seine Existenz einem heftigen Krach zwischen Commodore-Gründer und -CEO Jack Tramiel und dem Aufsichtsratschef und Hauptaktionär Irving Gould verdankt?

Neben Anekdoten zu den Entstehungsgeschichten stellt c't die besten Anwendungen und Spiele für die beiden Systeme vor, außerdem gibt es Praxistipps zu Emulatoren. Der Amiga lässt sich auf heutigen Systemen sogar wiederbeleben, ohne Software installieren zu müssen, der Scripted Amiga Emulator läuft in allen HTML5-fähigen Browsern – sogar auf Smartphones.

Bonus: Besitzer des Hefts bekommen das sonst 9,90 Euro teure Emulatorpaket Amiga Forever 8 (Value Edition) kostenlos – es enthält neben kommerziellen Spielen auch das immer noch urheberrechtlich geschützte Kickstart-Rom in der Version 1.3 sowie die grafische Desktop-Umgebung Workbench.

Große Artikelstrecken gibt es obendrein zum Apple II sowie zu Computern in der DDR, wie zum Beispiel den KC-85-Modellen von Robotron und dem VEB "Wilhelm Pieck" Mühlhausen.

Spannenden Lesestoff bietet auch die ausführliche Erklärung der Bordcomputer der Apollo-Weltraummission vom c't-Prozessorexperten Andreas Stiller – dieser Artikel geht so ans Eingemachte, dass er mit dem "c't-Hardcore"-Logo versehen wurde. Ebenfalls hochinteressant: Der Artikel "Als Tipp-Ex überflüssig wurde", der die Geschichte der Textverarbeitung nachzeichnet (kostenlos auf ct.de). Außerdem hat die c't-Redaktion einen alten Athlon 500 übertaktet, den Doom-Schöpfer John Romero interviewt, FPGA-Spielkonsolen getestet, 100 Jahre Science-Fiction gefeiert und die Anfänge von Linux recherchiert.

Einblicke ins Retro-Heft gibt auch die c't-Uplink-Folge zum Heft:

c't uplink zum Retro-Heft

An Abonnenten sollte die c't Retro bereits ausgeliefert worden sein. Im Zeitschriftenhandel gibt es das Heft ab Donnerstag, 24. Oktober, für 6,90 Euro. (jkj)