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c't-Selbstversuch: Eine Woche nur mit dem Smartphone zahlen funktioniert

Das Buzzword Mobile Payment ist alt – neu ist, dass es tatsächlich funktioniert: Man kann in Deutschland bereits in etlichen Geschäften mit Apple Pay und Co bezahlen. c't-Redakteur Jan-Keno Janssen hat es eine Woche lang ausprobiert.

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Jan-Keno Janssen

(Bild: c't)

Man kann in Deutschland seinen Alltag schon recht problemlos ohne Karten und Bargeld bestreiten. Das ist das überraschende Ergebnis eines Selbstversuchs von c't-Redakteur Jan-Keno Janssen. Über das Bezahlen mit dem Smartphone wird zwar schon seit Jahren diskutiert, aber nur langsam kommt die Technik auch im Handel an. Um zu sehen, wie weit das Mobile Payment gediehen ist, hat Janssen für c't eine Woche lang versucht, alle Zahlungen mit dem Smartphone zu machen – und das ging ohne größere Probleme.

So gut wie alle großen Supermarktketten akzeptieren seit kurzem kontaktlose Kredit- und Debitkarten – und deshalb auch sogenannte Wallet-Apps im Smartphone. Diese machen nichts anderes, als solche Kontaktlos-Karten mithilfe des NFC-Chips zu simulieren. Supermärkte wie Netto, Edeka und Marktkauf haben eigene, proprietäre Bezahl-Apps entwickelt. Wer anonym bleiben will, kann Bitcoin-Bezahldienste wie Pey benutzen – das Unternehmen bietet in Hannover sogar einen experimentellen Automaten an, mit dem man Bargeld in Bitcoin tauschen kann.

Während Apple Pay und Android Pay aber noch nicht mit Karten deutscher Banken funktionieren, kann man die Android-App Boon mit beliebigen Kreditkarten oder per Banküberweisung aufladen – in Boon steckt eine virtuelle Mastercard von Wirecard. Doch auch Apple Pay kann man mit einem Trick bereits in Deutschland nutzen.

Den vollständigen Artikel zum Selbstversuch und einen Schwerpunkt zum Thema Mobile Payment gibt es in c't 16/16 (ab Samstag im Zeitschriftenhandel):

(jkj) / (mho)

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