c't <webdev> 2020: Programm steht

Das Programm der c't-Entwickler-Konferenz steht. In zwei Tagen geht es in drei vollgepackten Tracks um Web-Anwendungen und andere Frontends.

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Rachel Andrew wird als Keynote Speakerin die c't <webdev> 2020 eröffnen. Die Entwicklerin und Autorin ist Mitglied der CSS Working Group und Herausgeberin des Smashing Magazine. In ihrem Talk wird es um einen neuen Blick auf CSS gehen.

Die erste c't war ausgebucht.

Viele der insgesamt gut 40 Vorträge drehen sich um die Entwicklung von Web-Anwendungen. Florian Rappl etwa zeigt in seinem Vortrag Micro Frontends to the Rescue!, warum man Web-Frontends modular aufbauen sollte. Um die barrierefreie Gestaltung von Anwendungen dreht sich der Vortrag Making Your Apps Accessible: The Right Tools for the Job der UX-Designerin Isabela Moreira. Sie zeigt, worauf Entwickler achten müssen und wie man die Barrierefreiheit testet.

Mehrere Vorträge geben Hilfestellungen für den Entwicklungsprozess. Marco Emrich zum Beispiel stellt in seinem Vortrag JavaScript Testing 2020 ausgewählte Testverfahren und-Werkzeuge im JavaScript-Umfeld vor. Dazu zählen Unit-Testing und Mocks mit Jest, Mutation-Based Testing mit Stryker, UI-Unit-Tests mit Enzyme und E2E-Testing mit Cypress.

Eine ganze Reihe von Talks widmet sich dem Thema Sicherheit. Security Consultant Frank Ully geht in seinem Beitrag Beyond OWASP Top 10 auf unbekanntere Schwachstellenarten in Webanwendungen und APIs ein. Heise-Justitiar Joerg Heidrich zeigt nicht nur, worauf man bei einem Web-Auftritt in Zeiten der DSGVO achten muss, sondern auch, was zu tun ist, wenn etwas schief läuft – und wie man sich für den Erbstfall vorbereitet.

Volles Haus. Nächstes Jahr haben wir mehr Flächen für die Pausenzeiten, versprochen!

Frontent bedeutet nicht ausschließlich "Web". So zeigt Doug Sillars in seinem Talk Building an ARt Gallery in the Browser, wie man Bilder dank AR und VR auf völlig neue Weisen präsentiert. Und Ivonne Engemann berichtet von Erfahrungen, die Sie beim Einsatz von Chatbots bei der Lufthansa gesammelt hat.

Die Konferenz findet am 5. und 6. Februar im Kölner Veranstaltungszentrum Komed statt. Alle Räume und Foyers im Komed sind barrierefrei gestaltet. Der vorangehende 4. Februar ist Workshop-Tag. Es stehen fünf ganztägige Workshops zur Auswahl: Peter Kröner beleuchtet einige der dunklen Ecken von TypeScript und erforscht fortgeschrittene Features des Typsystems der Programmiersprache.

Nils Hartmann gibt eine praktische Einführung in React. Wie man mit Angular und Firebase eine produktionsreife Progressive Web App baut, zeigt der englischsprachige Workshop von Önder Ceylan. Nico König will die Teilnehmer seines "Intensiv-Workshop: CSS (endlich) lieben lernen" lassen. Und Marco Emrich erklärt ausführlich Tools zum JavaScript Testing und gibt reichlich Tipps für den Praxiseinsatz. Auf den Detail-Seiten finden Sie ausführliche Informationen zum Inhalt und zu den Voraussetzungen für die Workshops.

In diesem Jahr gibt es ein begrenztes Kontingent Frühbuchertickets für die Konferenz zum Preis von 589 Euro. Workshops kosten in der Frühbucherphase 424 Euro, Kombitickets aus Workshop und Konferenz und Workshop 899 Euro. Sind die 100 Frühbuchertickets vergriffen, spätestens aber ab dem 10. Dezember, kosten die Tickets den normalen Preis: Konferenz: 699, Workshop: 499, Kombi: 1099 Euro. (jo)