c't wissen Virtual Reality mit VR-Brille ab sofort erhältlich

Das erste c't wissen mit Brille: Auf dem Sonderheft zum Thema Virtual Reality klebt eine VR-Halterung mit hochwertigen Linsen. Zusammen mit Ihrem Smartphone wird daraus ein waschechtes Virtual-Reality-Headset.

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c't wissen Virtual Reality
Von
  • Jan-Keno Janssen

Virtual Reality boomt gerade gewaltig und ist mehr als nur ein kurzlebiger Hype. Doch nur wer die virtuelle Realität selbst erlebt, versteht die Begeisterung. Deshalb können Sie mit dem dem "c't wissen Virtual Reality" selbst ausprobieren, was dran ist an dem Trendthema: Auf dem Cover klebt eine VR-Halterung, die in Kombination mit einem Smartphone zu einem Virtual-Reality-Headset wird. In der in Deutschland hergestellten c't-Halterung stecken hochwertige bikonvexe Linsen. Viele chinesische Billighalterungen nutzen dagegen einfache Plankonvex-Linsen.

Neben der Pappbrille mit hochwertigen bikonvexen Linsen liegt dem Heft ein Gummiband zur Sicherung des Smartphones bei, sowie eine Papplasche zum Nachrüsten eines Magnetschalters. Ein Kopfband ist nicht dabei -- laut Google-Cardboard-Richtlinien sollte die Pappbrille zunächst mit der Hand gehalten werden, da so das Übelkeitsrisiko sinkt.

Die dem Heft beigelegte Brille wurde nach etlichen Tests in der c't-Redaktion ausgewählt – das verwendete Modell erzielte bei den internen Prüfungen sogar bessere Noten als die von Google auf der hauseigenen I/O-Konferenz verteilte "offizielle" Cardboard-Brille. Insgesamt 14 Seiten im Heft sind zudem für die Vorstellung der besten Virtual Reality-Apps reserviert.

Die c't-VR-Brille ist im Prinzip mit allen Smartphones mit Gyro-Sensor kompatibel; ausgesprochen gut funktioniert es unter anderem mit Google Nexus 4 und 5, Samsung Galaxy Alpha, S5 und S6, Motorola Moto X sowie dem iPhone 6. Smartphones, die kleiner sind als 5 Zoll funktionieren meist problemlos, füllen aber nicht das gesamte Blickfeld aus. Phablets mit mehr als 5,7 Zoll passen zwar in unsere Halterung, allerdings schließt die Klappe dann nicht mehr komplett – man muss das Telefon also beim VR-Gucken festhalten.

Brillenträger können ihre Sehhilfe unter der c't-Pappbrille aufbehalten -- die Sehhilfe darf jedoch nicht breiter als die Halterung sein, das sind etwa 13 cm. Neben der Papphalterung mit hochwertigen bikonvexen Linsen liegt dem Heft ein Gummiband zur Sicherung des Smartphones bei, sowie eine Papplasche zum Nachrüsten eines Magnetschalters. Ein Kopfband wird nicht mitgeliefert – laut der Google-Cardboard-Richtlinien sollte die Pappbrille mit der Hand gehalten werden, da so das Übelkeitsrisiko sinkt: Die Drehgeschwindigkeit des Torso ist geringer als die des Halses.

Das Heft c't wissen Virtual Reality gibt einen tiefen Einblick in die VR-Welt (hier das Inhaltsverzeichnis): Wir haben nicht nur die VR-Halterungen für Smartphones getestet, sondern auch die Oculus Rift DK2, sowie die Samsung Gear VR und einige unbekanntere Exemplare. Eines der Highlights im Heft: Alle wichtigen zukünftigen Virtual Reality-Brillen, die 2016 auf den Markt kommen, haben wir als Prototypen einem Praxis-Check unterziehen können: Oculus Rift Consumer Version (CV1), HTC Vive, Sony Project Morpheus, Razer OSVR, Fove VR und StarVR.

Das c't wissen Virtual Reality endet mit einem Bastelteil: Mit einer Oculus Rift und einem Motion-Capturing-System basteln Sie sich ein Holodeck im Eigenbau. Und mit einer Kinect-Kamera und ein wenig Software simulieren Sie die spektakulären Hologramme aus dem Science-Fiction-Film Minority Report: Animierte Punktwolken, in denen Sie umherlaufen können.

Das c't wissen Virtual Reality kommt anders als die bisherigen Hefte der Reihe im großen A4-Format und kostet inklusive der auf dem Cover aufgeklebten Brille 12,90 Euro. Das Heft ist im heise-Shop bestellbar (bis 30. August portofrei) und liegt ab Montag, 27. Juli, an den üblichen Verkaufsstellen aus. (jr)