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eBay-Chefin: Das Internet lebt

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Die Eröffnungsrede auf der Internet World Spring 2001 war Balsam für die gebeutelte New Economy. "Das Internet ist nicht tot", erklärte Meg Whitman, Chefin des Internet-Auktionshauses eBay in Los Angeles. "Ich glaube, die besten Tage des Webs liegen noch vor uns", fügte sie hinzu. Ohne einen weiteren Ausbau der Highsspeed-Internet-Zugänge sei das Wachstum des Webs jedoch begrenzt. Der grundsätzliche Optimismus der eBay-Chefin konnte die eher miese Laune unter den Teilnehmern nicht ganz vertreiben: "Alle reden nur davon, wie man aus der Krise rauskommt", stellte ein Journalist fest. Die Veranstalter der achten Internet World Spring Conference rechnen mit 50.000 Besuchern.

Meg Whitman ging in ihrer Rede auch auf die bereits angekündigte Allianz mit Microsoft ein. Beide Partner wollten von der Technologie des jeweils anderen profitieren und ihre Online-Reichweite erhöhen. eBay wolle .NET unterstützen, während Microsoft die eBay-Software auf eigenen Domains wie carpoint.com und WebTV nutzen möchte. Whitman äußerte sich auch zum Fall Napster: "Was auch immer mit Napster passiert, das Modell wird es weiter geben." Dies könne der Entertainmentbranche ironischerweise neue Impulse geben. (hod)