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eBay will Verkäufe unter gestohlenen Accounts erschweren

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Der Online-Marktplatz eBay führt einen Mechanismus ein, der das Verkaufen unter gestohlenen Accounts erschweren soll. In der ersten Stufe hinterlegt eBay auf den Computern von Mitgliedern, die sich anmelden, ein eindeutiges Flash-Cookie. Sollte kein Flash installiert sein, wird ein permanentes HTTP-Cookies abgelegt. Anhand dieser Cookies kann eBay später feststellen, ob sich der Nutzer an einem Computer anmeldet, den er schon häufiger benutzt hat.

In der zweiten Stufe, voraussichtlich ab Mitte des Jahres, wird eBay diese Information auswerten, wenn ein Mitglied ein Angebot einstellen möchte. Tut der Verkäufer dies von einem zuvor nicht genutzten Computer aus, erhält er durch einen Anruf an seine bei eBay hinterlegte Telefonnummer einen Code mitgeteilt. Diesen muss er eingeben, um das Angebot zu starten.

eBay überprüft dabei, ob die hinterlegten Kontaktdaten in letzter Zeit geändert wurden. Trifft dies zu, muss das Mitglied selbst bei eBay anrufen und sich mit Informationen legitimieren, die nicht unter "Mein eBay" angegeben sind. Man sei sich zwar bewusst, dass durch das neue Verfahren eventuell einzelne Verkäufer abschrecken könnte, habe sich aber im Interesse der Sicherheit dafür entschieden, sagte eBay-Sprecherin Maike Fuest gegenüber heise online. (ad)