#heiseshow: Mit (Gesundheits)Daten gegen Corona – Hilfreich oder Aktionismus?

Abseits von der Kontaktverfolgung gibt es noch viele Ansätze, um der Pandemie mithilfe von Technik Einhalt zu gebieten. Was ist sinnvoll und wo geht es zu weit?

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Von
  • Martin Holland

Nach Wochen des Stillstands geht es in Europa und den USA immer mehr um Lockerungen der Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus. Technik soll dabei helfen, eine unkontrollierte Rückkehr des Virus zu verhindern und dabei geht es nicht nur um das sogenannte Contact-Tracing. So will der DIHK Tickets für Innenstädte ausgeben, das Robert-Koch-Institut will mit einer Datenspende-App Infektionsherde finden und anderswo werden für den gleichen Zweck smarte Fieberthermometer rekrutiert. Oft liegen den Plänen sensible Gesundheitsdaten zugrunde, die eigentlich besonders geschützt sind. Zuletzt hatte das deutsche Gesundheitsbehörden aber nicht abgehalten, Daten zu Infizierten an die Polizei weiterzugeben. Grund genug, einmal über diesen Aspekt zu sprechen.

Wie kann Technik abseits vom Contact-Tracing gegen die Ausbreitung des Virus helfen? Wie funktioniert die Datenspende-App des RKI, wie ausgereift ist das? Wie groß ist die Bereitschaft in der Bevölkerung, mitzumachen? Werden Gesundheitsdaten ausreichend geschützt? Welche Technik gibt es darüber hinaus und welche Erkenntnisse gibt es? Was haben andere Staaten bereits gelernt und hilft uns das? Ist der große Zeitdruck aktuell eher hilfreich oder nur problematisch? Welche negativen Konsequenzen kann eine falsche Herangehensweise haben? Wie geht die Bundesrepublik aktuell mit Gesundheits- und Patientendaten um, welche Pläne gab es schon vor der Corona-Krise?

Darüber und über viele weitere Fragen auch der Zuschauer sprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) live und aus dem Homeoffice mit den c't-Redakeuren Michael Link (@ksmichel2) und Sylvester Tremmel in einer neuen Folge der #heiseshow.

#heiseshow: Technik-News & Netzpolitik

Donnerstags. 12 Uhr. Live. heise online spricht mit Gästen über aktuelle technische Entwicklungen und Netzpolitik. Über Tweets mit dem Hashtag #heiseshow kann vor, während und nach der Sendung mitdiskutiert werden. Die #heiseshow gibt es ...

Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung im Youtube-Chat, in unserem Twitch-Kanal (twitch.tv/heiseonline), im heise-Forum, bei Facebook oder auf Twitter (Hashtag #heiseshow) gestellt werden.

Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns. Wir versuchen, diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch sind Themenvorschläge für die nächste Ausgabe zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Die #heiseshow wird jeden Donnerstag um 12 Uhr live auf heise online gestreamt. Das Moderatoren-Team bestehend aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) leitet im Wechsel die auf rund 30 Minuten angelegte Talkshow, in der mit Kolleginnen und Kollegen sowie zugeschalteten Gästen aktuelle Entwicklungen besprochen werden.

Nach der Live-Übertragung ist die Sendung jeweils auch zum Nachschauen und -hören verfügbar. Die Links der RSS-Feeds finden Sie auch im nebenstehenden Dossier-Kasten. (mho)