#heiseshow: Mit Tracking-Apps gegen Corona – was ist nötig, was nicht?

Tracking-Apps könnten bald dabei helfen, das öffentliche Leben trotz Virus wieder hochzufahren. Was dahinter steckt, besprechen wir mit Linus Neumann vom CCC.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 227 Beiträge
Von

In Deutschland herrschen seit Wochen Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus. Inzwischen wird immer lauter die Frage gestellt, wie es danach weitergehen kann. Da Medikamente oder Impfstoffe erst in mehreren Monaten zu erwarten sind, wird derzeit über andere Möglichkeiten diskutiert, um das öffentliche Leben und die Wirtschaft zumindest selektiv wieder hochfahren zu können.

Zentraler Aspekt in dieser Debatte sind aktuelle Apps, die es möglich machen sollen, nachträglich Kontakte von Personen zu identifizieren, die an Covid-19 erkrankt sind. Nachdem sich dabei anfangs vor allem auf Bewegungsdaten oder GPS konzentriert wurde, ist inzwischen Bluetooth in den Fokus gerückt. Anlass genug, mit CCC-Sprecher Linus Neumann zu besprechen, was eine solche App können muss und was sie nicht sein darf.

Was genau soll mit dem Nachverfolgen möglicher Kontaktpersonen erreicht werden? Was kann diese Methode nicht? Welche Daten sind dafür wie sinnvoll, was unterscheidet Mobilfunk-Bewegungsdaten, GPS-Profile und die Bluetooth-Handshakes? Was für Konzepte konkurrieren derzeit, wenn es ums Contact Tracing geht? Kann das überhaupt sinnvoll erfolgen, während der Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben, oder sind hier Abstriche nötig? Was ist verhältnismäßig? Wer würde die dabei gesammelten Daten bekommen (müssen)? Gibt es anderswo Vorbilder und was können wir daraus lernen? Wie sieht der Chaos Computer Club die aktuellen Debatten?

Darüber und über viele weitere Fragen auch der Zuschauer sprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) live und aus dem Homeoffice mit CCC-Sprecher Linus Neumann (@Linuzifer) in einer neuen Folge der #heiseshow.

#heiseshow: Technik-News & Netzpolitik

Donnerstags. 12 Uhr. Live. heise online spricht mit Gästen über aktuelle technische Entwicklungen und Netzpolitik. Über Tweets mit dem Hashtag #heiseshow kann vor, während und nach der Sendung mitdiskutiert werden. Die #heiseshow gibt es ...

=== Anzeige / Sponsorenhinweis ===

Matrix42 mit Hauptsitz in Frankfurt am Main unterstützt Organisationen dabei, die Arbeitsumgebung ihrer Mitarbeiter zu digitalisieren und sicherer zu machen. Die Software-Lösungen des Unternehmens verwaltet Geräte, Anwendungen, Prozesse und Services einfach, sicher und konform. Die innovative Software integriert physische, virtuelle, mobile und cloudbasierte Arbeitsumgebungen nahtlos in vorhandene Infrastrukturen.

=== Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===

Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung im Youtube-Chat, in unserem Twitch-Kanal (twitch.tv/heiseonline), im heise-Forum, bei Facebook oder auf Twitter (Hashtag #heiseshow) gestellt werden.

Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns. Wir versuchen, diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch sind Themenvorschläge für die nächste Ausgabe zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Die #heiseshow wird jeden Donnerstag um 12 Uhr live auf heise online gestreamt. Das Moderatoren-Team bestehend aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) leitet im Wechsel die auf rund 30 Minuten angelegte Talkshow, in der mit Kolleginnen und Kollegen sowie zugeschalteten Gästen aktuelle Entwicklungen besprochen werden.

Nach der Live-Übertragung ist die Sendung jeweils auch zum Nachschauen und -hören verfügbar. Die Links der RSS-Feeds finden Sie auch im nebenstehenden Dossier-Kasten. (mho)