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#heiseshow: "Quantum Supremacy" – Beginnt jetzt die Ära der Quantencomputer?

Die Überlegenheit von Quantencomputern wurde nachgewiesen. Das besprechen wir mit Prof. Wilhelm-Mauch, der an einem Quantencomputer für Europa mitarbeitet.

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Offenbar nur aus Versehen ist vor einigen Wochen bekannt geworden, dass es Forschern von Google wohl gelungen ist, erstmals die Überlegenheit von Quantencomputern zu demonstrieren – die "Quantum Supremacy". Ein Chip mit 54 Qubits – von denen 53 funktionierten – erledigte eine komplexe Berechnung in Minuten, für die der schnellste Supercomputer 10.000 Jahre benötigen würde. Die nun auch offiziell vorgestellte Arbeit hielten Experten anhand der bekannt gewordenen Details für konsistent und authentisch. Deshalb lassen wir uns von Professor Dr. Frank Wilhelm-Mauch, der ein EU-Projekt zur Entwicklung eines Quantencomputers mit 100 Qubits koordiniert, die Leistung der Google-Forscher erklären und einordnen.

Was genau unterscheidet Quantencomputer von klassischen Rechnern, in welchen Bereichen werden sie leistungsfähiger sein? Handelt es sich bei dem Erfolg der Google-Forscher um einen historischen Meilenstein oder um einen erwarteten weiteren Schritt in einem stetigen Entwicklungsprozess? Was genau berechnete der Quantencomputer und wie sehr war das auf seine Stärken zugeschnitten? Welche Schwierigkeiten gibt es noch bei Quantencomputern, etwa bei der Überprüfung ihrer Arbeit und bei der Fehlerrate? Gibt es Bereiche, in denen die existierenden Quantencomputer bereits eingesetzt werden könnten? Wie praxisnah ist die Forschung insgesamt, wie lange wird es noch dauern, bis nicht mehr nur Forscher an Quantencomputern arbeiten? Welche Ziele hat das europäische Projekt OpenSuperQ und welche Fortschritte gibt es hier?

Darüber und über viele weitere Fragen auch der Zuschauer spricht Martin Holland (@fingolas) von heise online mit c't-Redakteur Arne Grävemeyer und Professor Dr. Frank Wilhelm-Mauch (@fwilhelm) in einer neuen Folge der #heiseshow.

#heiseshow: Technik-News & Netzpolitik

Donnerstags. 12 Uhr. Live. heise online spricht mit Gästen über aktuelle technische Entwicklungen und Netzpolitik. Über Tweets mit dem Hashtag #heiseshow kann vor, während und nach der Sendung mitdiskutiert werden. Die #heiseshow gibt es ...

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Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung im Youtube-Chat, im heise-Forum, bei Facebook oder auf Twitter (Hashtag #heiseshow) gestellt werden.

Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns. Wir versuchen, diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch sind Themenvorschläge für die nächste Ausgabe zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Die #heiseshow wird jeden Donnerstag um 12 Uhr live auf heise online gestreamt. Das Moderatoren-Team bestehend aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) leitet im Wechsel die auf rund 30 Minuten angelegte Talkshow, in der mit Kolleginnen und Kollegen sowie zugeschalteten Gästen aktuelle Entwicklungen besprochen werden.

Nach der Live-Übertragung ist die Sendung jeweils auch zum Nachschauen und -hören verfügbar.

Die Folgen stehen wahlweise zum Nachhören oder Nachgucken in SD (360p) respektive HD (720p) bereit. Die Links der RSS-Feeds finden Sie auch im nebenstehenden Dossier-Kasten. (mho)