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#heiseshow: Spielerwut auf Mikrotransaktionen – Haben die Publisher nie genug?

Mikrotransaktionen in Videospielen haben unter Spielern wenig erklärte Freunde, aber viele Feinde. Trotzdem spülen sie viel Geld in die Kassen und werden immer präsenter. Warum es wohl noch schlimmer werden wird, besprechen wir in einer neuen #heiseshow.

#heiseshow, ab 12 Uhr live: Spielerwut auf Mikrotransaktionen – Haben die Publisher nie genug?

Wer im EA-Titel Star Wars Battlefront 2 mit den besonders bekannten Helden beziehungsweise Schurken Luke Skywalker oder Darth Vader in die Schlacht ziehen wollte, musste anfangs entweder viel Geduld oder Geld investieren. Denn Einsteigern stehen sie nicht zur Verfügung, sondern sie müssen erst freigeschaltet werden, und zwar mit sehr viel Aufwand oder durch Gegenstände in den sogenannten Lootboxes. Spieler müssen die kaufen, wissen aber vorher nicht, was sie enthalten. So werden sie animiert, immer mehr zu kaufen. Quasi ein Glücksspiel im Videospiel, wie die zuständige Kommission in Belgien entschieden hat.

Das Konzept dahinter ist nicht neu, auch wenn dieser Fall von vielen Fans als besonders dreistes Beispiel wahrgenommen wurde. Nach den heftigen Protesten machte Electronic Arts zwar einen Rückzieher, aber von der Idee der Lootboxen nahmen sie explizit keinen Abstand. Wie auch, ist das Geschäft mit den sogenannten Mikrotransaktionen oder In-Game-Payments für die Publisher doch viel zu lukrativ: Wer Spieler dazu bekommt, nicht nur einmal für ein Spiel zu bezahlen, sondern später immer wieder dafür Geld auszugeben, nimmt damit auch deutlich mehr ein. Die teils heftige Kritik der Zielgruppe hat daran bislang nichts geändert.

Aber warum gibt es eigentlich Entwickler, die Verkäufen in Spielen abschwören (Zum Beispiel CD Project) und trotzdem erfolgreich sind und andere, die partout nicht davon lassen wollen? Welche verschiedenen Arten von Mikrotransaktionen gibt es, stehen alle gleichermaßen in der Kritik? Ist irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht oder werden In-Game-Payments noch präsenter? Ist der öffentliche Aufschrei das einzige Mittel der Kritiker, um die heftigsten Auswüchse zu bekämpfen und wie effektiv ist das letztlich überhaupt? Wie könnte es nach der Debatte über Battlefront 2 mit Mikrotransaktionen weitergehen und was erwartet die Spieler in Zukunft.

All diese und auch viele weitere Fragen auch unserer Zuschauer bespricht Martin Holland (@fingolas) mit Fabian Scherschel (@fabsh) und Alexander Spier (@MutantHappy).

Fragen an die Moderatoren und Gäste können während der Sendung im Youtube-Chat, im heise-Forum, bei Facebook oder auf Twitter (Hashtag #heiseshow) gestellt werden.

Fragen und Kommentare, die nicht während der Live-Sendung an uns gesendet werden, notieren wir uns. Wir versuchen, diese in die aktuelle Sendung einzubinden. Auch sind Themenvorschläge für die nächste Ausgabe zwischen den Sendungen jederzeit willkommen.

Die #heiseshow wird jeden Donnerstag um 12 Uhr live auf heise online gestreamt. Das Moderatoren-Team, bestehend aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Volker Briegleb (@briegleb), Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) leitet im Wechsel die auf rund 30 Minuten angelegte Talkshow, in der mit Kolleginnen und Kollegen sowie zugeschalteten Gästen aktuelle Entwicklungen besprochen werden.

Nach der Live-Übertragung ist die Sendung jeweils auch zum Nachschauen und -hören verfügbar.

Die Folgen stehen wahlweise zum Nachhören oder Nachgucken in SD (360p) respektive HD (720p) bereit. Die Links der RSS-Feeds finden Sie auch im nebenstehenden Dossier-Kasten. (mho)

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