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i-mode startet im März oder April

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E-Plus hat heute offiziell bestätigt, dass der Mobilfunk-Dienst i-mode im März oder April in Deutschland an den Start gehen wird. Das genaue Datum will der Anbieter "in den nächsten Wochen" bekannt geben. Ursprünglich hätte i-mode in Deutschland schon im vergangenen Herbst starten sollen.

Erst dieser Tage brachte E-Plus das Lizenzabkommen mit dem japanischen Partner und i-mode-Erfinder NTT DoCoMo unter Dach und Fach. Der deutsche Mobilfunkanbieter bezieht die Lizenz überraschenderweise nicht über seine Konzernmutter, die holländische KPN, sondern direkt von DoCoMo. Der Lizenz-Pakt gilt ab heute bis Anfang 2012. Er umfasst die Nutzung aller i-mode-Patente und -Technologien sowohl für die Übertragung via GPRS als auch via UMTS. Außerdem darf E-Plus die Marke und das i-Mode-Logo nutzen.

Es ist jetzt wahrscheinlich, dass der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter seinen neuen Service Mitte März zur CeBIT starten wird. Das in Japan sehr erfolgreiche i-mode ist ein proprietärer Dienst, der im Gegensatz zu WAP auf Web-Techniken beruht. Der Content kommt in Form von cHTML aufs Handy. Die über 30 Millionen japanischen i-mode-Nutzer können schon heute problemlos E-Mails mit multimedialem Inhalt verschicken und empfangen. Als Transportmedium nutzt i-mode ein paketorientiertes Mobilfunk-Netz wie etwa GPRS, sodass der Content grundsätzlich nicht nach Übertragungszeit, sondern nach Datenvolumen abgerechnet werden kann.

i-mode benötigt speziell ausgestattete Endgeräte. E-Plus wird zu Beginn lediglich ein Modell von NEC (N21i) anbieten. Das Gerät wird neben i-mode auch den vorwiegend in Europa eingesetzten WAP-Standard beherrschen. Zu den Kosten, die bei der Nutzung von i-mode anfallen werden, wollte sich E-Plus bisher nicht äußern. (hob)

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