Menü

init – der Wochenausblick: DecompileD, SensAbility und Autismus

Die Woche nach Ostern ist beinahe so ruhig wie die nach Weihnachten. Dennoch gibt es zwei Events an der WHU und in Dresden, einen interessanten Kinostart, ein paar neue Alben und wichtige Gedenktage.

init – der Wochenausblick:

Der Ostermontag fällt dieses Jahr auf den 2. April. Jürgen Drews („Ein Bett im Kornfeld“) wird 73 und Michael Fassbender 41. Vor genau acht Jahren begann der Verkauf der ersten iPad-Generation in USA. Am 2. April 2005 starb der Pole Karol Józef Wojtyła im Alter von 84 Jahren. Als Johannes Paul II war er 26 Jahre und 5 Monate lang Papst der römisch-katholischen Kirche. Im April 2014 wurde er von Papst Franziskus heiliggesprochen.

Am Montag jährt sich zum zehnten Mal der Welt-Autismus-Tag, der am 18. Dezember 2007 von den Vereinten Nationen (UNO) beschlossen und 2008 erstmals veranstaltet wurde. An diesem Tag wird darauf hingewiesen, dass die Früherkennung und geeignete Forschungs- sowie Interventionsmaßnahmen für die Entwicklung der Betroffenen von entscheidender Bedeutung sind. Autismus ist von der Weltgesundheitsorganisation als tiefgreifende Entwicklungsstörung definiert. Sie gilt als angeborene und unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns. Autisten zeigen Schwächen hinsichtlich sozialer Interaktion und Kommunikation, zeigen allerdings Stärken in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Wahrnehmung. In Deutschland hat sich die Unternehmensberatung auticon einen Namen bei der Betreuung von Asperger-Autisten gemacht.

Am Dienstag widmet sich unsere Rubrik „Zahlen, bitte!“ der Zahl 5140. Das ist die Typnummer des IBM PC Convertible, dem ersten IBM-Laptop, der am 3. April 1986 erschien. Das war zugleich der erste IBM-Computer mit einem 3,5-Zoll Floppy-Laufwerk. Diese Diskette sollte sich zu einem Industrie-Standard entwickeln.

Quelle: IBM

Am Mittwoch ist der 50. Todestag des amerikanischen Bürgerrechtlers Dr. Martin Luther King Jr. („I have a dream“), der am Abend des 4. April 1968 im Alter von 39 Jahren auf dem Balkon des Lorraine Motel in Memphis erschossen wurde. In den Monaten vor seiner Ermordung zeigte sich King zunehmend besorgt wegen der ökonomischen Ungleichheit in Amerika. Er hielt sich in Memphis auf, um einen Streik zu unterstützen. Der Kleinkriminelle James Earl Ray wurde als mutmaßlicher Mörder identifiziert und zwei Monate später in London verhaftet. Im März des Folgejahres bekannte sich Ray vor einem Richter als schuldig, um einer Todesstrafe zu umgehen, widerrief sein Geständnis aber drei Tage später. Bis zu seinem Tod 29 Jahre später versuchte Ray immer wieder einen Prozess zu bekommen. Kings Witwe und Kinder unterstützten Ray in den 90ern und vermuteten ein Mordkomplott von US-Regierung und -Militärs. King hatte sich 1967 gegen den Vietnam-Krieg ausgesprochen und galt dem FBI als Kommunist, weil er sich 1968 für ein Grundeinkommen eingesetzt hatte. Allen Verschwörungstheorien zum Trotz kamen alle Untersuchungen des Mordes zu dem immer gleichen Ergebnis: Ray sei der Mörder und habe aus rassistischen Motiven gehandelt.

Am Donnerstag startet Steven Spielbergs "Ready Player One" nach dem 2011 erschienenen gleichnamigen Buchs von Ernest Cline in den deutschen Kinos. Unser VR-Experte Jan-Keno Janssen hat sich den Science-Fiction-Film bereits letzte Woche angeschaut und seine erste Filmkritik geschrieben.

Der kommende Freitag ist Welt-Olympiatag 2018. Dabei handelt es sich um einen internationalen Gedenktag, welcher an die Wiederkehr des ersten Tages der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen erinnert, 1500 Jahre nachdem sie vom Römischen Herrscher Theodosius I verboten wurden. Vor 60.000 Zuschauern wurden am 6. April 1896 in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet, an denen 295 männliche Sportler (ausschließlich Amateure) aus 13 Nationen teilnahmen. Seit 1896 finden alle vier Jahre Sommerspiele und seit 1924 Winterspiele statt.

In Dresden läuft am Freitag die DecompileD Konferenz die sich als Veranstaltung “für die echten Macher der Tech-Szene“. Die Eigenwerbung strotzt nur so vor denglischen Begriffen: „Engineers und Developers erhalten hier First-Hand Insights rund um neue Technologien, Trends und Best Practices aus den Bereichen Mobile, Cloud sowie Machine Learning. Startup-Gründer, Product Owner und Decision Maker hören auf der DecompileD mehr als nur Buzzwords und können aktuelle technologische Herausforderungen und den State-of-the-Art dank direkter Anwenderberichte besser verstehen.“

"Thank God It's Quiz Friday!" Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen. Am Karfreitag ging es um Smartphones. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, läuft unser Quiz wie immer auf Zeit: Je schneller Sie die Fragen richtig beantworten, desto mehr Punkte bekommen Sie.

Freitag ist auch der Tag, an dem neue Musik erscheint. Diese Woche scheinen vier Alben bemerkenswert zu sein: "I Only Listen To The Mountain Goats: AllHail West Texas" mit Amanda Palmer, "The Deconstruction" von den Eels, "Golden" von Kylie Minogue und "America" von Thirty Seconds to Mars.

Am Freitag und Samstag veranstaltet die WHU in Vallendar (Rheinland-Pfalz) zum zehnten Mal die SensAbility, Deutschlands größte Konferenz zum Thema sozialem Unternehmertum. Das studentisch organisierte Event bietet Keynotes, eine Panel Diskussion und diverse Workshops rund um das Thema „Social Entrepreneurship“, also unternehmerisches Handeln zum Wohle der Gesellschaft und der Umwelt. Gründer haben die Gelegenheit, in einem Social Pitch Kapital im Wert von bis zu 50.000 Euro zu gewinnen.

Am Sonntag gedenkt die Generation X des Nirvana-Frontman Kurt Cobain, der am 8. April 1994 tot aufgefunden wurde. Er hatte sich vermutlich bereits am 5. April in seinem Haus in Seattle erschossen. (Volker Weber) / (vowe)

Anzeige
Zur Startseite
Anzeige