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Öffentliche Beta des Internet Explorer 7 verfügbar

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Microsoft hat heute die zweite Betaversion seines Web-Browsers Internet Explorer öffentlich bereit gestellt. "IE 7 Beta 2 Preview" ist vor allem für Web-Entwickler gedacht, die ihre Seiten mit der renovierten Browser-Engine testen sollen. Als Systemvoraussetzungen geben die Redmonder Windows XP mit Servicepack 2 an. Die Software steht in der Internet-Explorer-Sektion der Microsoft-Website zum Download bereit. Ursprünglich hatte der Softwarekonzern eine öffentliche Beta für den Sommer 2005, dann für Dezember 2005 und schließlich für das "erste Quartal" geplant. Die endgültige Version soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen, ging im Januar aus Blog-Beitrag des Microsoft-Mitarbeiters Jose Barreto hervor.

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Die siebte Version des Internet Explorer rüstet viele Funktionen nach, die in anderen Browsern seit Jahren selbstverständlich sind: Mehrere gleichzeitig geöffnete Webseiten in einem Browser-Fenster ("Tabbed Browsing"), Abonnements von RSS-Feeds und ein Suchfeld für beliebige benutzerdefinierte Suchmaschinen zum Beispiel. Viel Arbeit steckt Microsoft nach eigenen Angaben zudem in Sicherheitsfunktionen wie den Schutz vor Phishing oder Malware. Außerdem unterstützt der Browser Punycode.

Aufholen soll IE 7 auch in Sachen Web-Standards – der Browser soll sich in Sachen (X)HTML und CSS weitgehend an den W3C-Standards orientieren. Endlich beherrscht IE 7 auch Alpha-Transparenzen in PNG-Bildern und erleichtert die Programmierung von Ajax-Anwendungen. Manche Ärgernisse bleiben jedoch bestehen, beispielsweise die fehlende Unterstützung des <q>-Elements. In Sachen Benutzeroberfläche geht der neue Internet Explorer neue Wege – die Menüleiste muss erst über die "klassische Ansicht" eingeschaltet werden, die meisten Funktionen verbergen sich in Kontextmenüs. (heb/c't) /