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Österreich und die Schweiz suchen den Big Brother

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"Nicht lamentieren - nominieren!", empfehlen die Organisatoren des schweizerischen Big Brother Awards. Mit diesem Negativpreis werden alljährlich in zahlreichen Ländern auf vier Kontinenten jene Personen, Firmen oder Institutionen bedacht, die sich durch besondere Gier nach Daten und Überwachung hervorgetan haben. Während in Deutschland die "Meldefrist" bereits abgelaufen ist, sammeln die Schweizer noch bis zum 31. August. Mitte des Monats hatten sie bereits über 70 Nominierungen. Mit dem Winkelried-Award loben die Eidgenossen auch einen Positivpreis für Widerstand gegen Überwachung und Kontrolle aus.

In Österreich werden noch einige Zeit lang Vorschläge angenommen. Wie in den anderen Ländern wählt dann eine Jury aus den Vorschlägen die Preisträger. Nur bei der Volkswahl, die bis wenige Stunden vor der Verleihung läuft, entscheidet die Zahl der Nominierungen.

Die deutschen Big Brother Awards werden am 20. Oktober in der Ravensburger Spinnerei in Bielefeld verliehen. Die österreichische Zeremonie steigt am 25. Oktober, dem Vorabend des Nationalfeiertages, im Wiener Rabenhof Theater. Weitere fünf Tage später feiern die Tschechen in Prag gegen Überwachung. Bereits im September sind die Ungarn in Budapest dran.

Siehe auch frühere Big Brother Awards:

(Daniel AJ Sokolov)/ (ciw)