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Über 2,5 Millionen .eu-Domains nach einem Jahr

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Ein Jahr nachdem die neue .eu-Domain auch der allgemeinen Öffentlichkeit zugängig gemacht wurde, sind über 2,5 Millionen Adressen unter der europäischen Endung eingerichtet. Die meisten der Domains wurden in Deutschland registriert (31 Prozent), gefolgt von Großbritannien (17 Prozent) und den Niederlanden (12 Prozent). Die neue Domain belege unter den beliebtesten Adressen Europas den dritten Platz und sei eine der am schnellsten wachsenden TLDs (Top Level Domains), freut sich die EU-Kommission in einer Mitteilung über die "enorme Zahl der aktiven Nutzer". Die .com-Domain liegt mit mehr als 64 Millionen Internetseiten weit vorne in der Gunst der globalen Internetnutzer, gefolgt von der deutschen TLD .de mit mehr als zehn Millionen Nutzern. Die EU-Domain liegt auf der weltweiten Beliebtheitsskala auf dem siebten Platz.

Die offizielle europäische TLD wurde nach zwei Vorregistrierungsphasen für Institutionen und Markeninhaber im April vergangenen Jahres für die Öffentlichkeit freigegeben. Sie wird von der unabhängigen EURid verwaltet, die von den nationalen Registries Belgiens, Italiens und Schwedens eingerichtet worden war. Die nicht profitorientierte Organisation wurde von der EU-Kommission als Registry eingesetzt und von dieser auch kontrolliert. Trotz der Erfolgsgeschichte der neuen Domain gab es in der Vergangenheit wiederholt Kritik an der EURid und ihren Verfahren. So sollen einige Unternehmen versucht haben, sich mit mehrfachen Akkreditierungen bessere Chancen in den frühen Registrierungsphasen zu verschaffen oder massenhaft Domains zu registrieren. Darüber hinaus sorgte die Domainverwaltung mit einer Pannenserie für Unmut bei den Registraren. Auch die verantwortliche EU-Kommission stand wegen des komplizierten Verfahrens bei der Vorregistrierung in der Kritik.

Zur .eu-Domain siehe auch:

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