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Bewertungen für TP-Link T2600G JetStream Rackmount Gigabit Managed Switch, 24x RJ-45, 4x SFP (T2600G-28TS (TL-SG3424))

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Bewertungen (3)

3.1 von 5 Sternen

Bewertungsverteilung

  • empfehlenswert, aber Achtung: deutliche Unterschiede 3424G 2600G!

    schon einige 3424G eingesetzt, da diese bis vor kurzem mit etwa 140-150€ wirklich günstig waren und im Betrieb zeigten, daß sie ihr Geld wert sind.
    Seit sie erheblich teurer wurden (180€ oder mehr), war die Kaufentscheidung dann doch schon deutlich schwieriger...

    nun den ersten 2600G eingesetzt.
    da hat sich ordentlich was in der Config getan. u.a. auch mehrere IPs in unterschiedlichen VLANs möglich und auch ein komplett überarbeitetes Config-Konzept. d.h. aber auch, daß die alte Config sich nicht übertragen läßt sondern erstmal händisch nachgezogen werden muß und daß es eine Anlernphase braucht, bis alle Sachen wieder leicht gefunden werden.
    vom ersten Eindruck aber positiv, was eine Kaufentscheidung zu Preisen von 180€ und mehr dann doch wieder leichter macht.

    Achtung! gelistet werden hier beide Modelle, was den reinen Preisvergleich erschwert. Immer auf den genauen Typ achten!
    • DieselDriver am

      Re: empfehlenswert, aber Achtung: deutliche Unterschiede 3424G 2600G!

      Ich habe bisher nur die TL-SG3424 v2 Switches im Einsatz.

      Die CLI und Webif beim T2600G-28TS und TL-SG3424 v2 sollten aber ziemlich identisch sein.

      Online-Emulatoren beider Switches:

      http://static.tp-link.com/resources/simulator/SG3424(UN)2.0/Index.htm
      http://static.tp-link.com/resources/simulator/T2600G-28TS(UN)_1.0/Index.htm
      Antworten
    • das konsument am

      Re: empfehlenswert, aber Achtung: deutliche Unterschiede 3424G 2600G!

      noch 'ne Ergänzung zur Config: LAGs werden getrennt von den Einzelports betrachtet, d.h. wenn ein VLAN aktiviert werden soll, dann lassen sich zwar weiterhin die Einzelports zu diesem hinzufügen, das reicht aber nicht, um das darüber liegende LAG so zu konfigurieren. über der grafischen Darstellung der Ports gibt es bei konfiguriertem LAG einen Link, der das dann ermöglicht.

      also: mal eben einen Switch vom Typ 3424 gegen den 2600er auszutauschen bringt ganz sicher etwas Arbeit mit sich!
      (lohnt aber dennoch!)
      Antworten
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  • Hat sich nach ca 3 Wochen Betrieb im RZ verabschiedet... …

    Hat sich nach ca 3 Wochen Betrieb im RZ verabschiedet... Was soll man dazu noch sagen.
  • Nach 2 maligen Einsatz auf LANs überzeugt

    Wir hatten bis jetzt einen Cisco SRW2024 als Zentral Switch und daran 10 8-Port GBit Switches, nachdem wir bei diesem Aufbau Probleme hatten, haben wir uns nach Ersatz umgesehen.
    Ebenso ist uns der Cisco SRW2024 überhitzt.

    Nachdem der TP-Link TLSG3424 sehr günstig ist und man als kleiner Verein nicht gerade viele Mittel hat, haben wir uns für diesen Entschieden.
    Der Aufbau auf der LAN sah dann so aus:
    4 TP-Link, einer davon als Hauptswitch, jeder der 3 TP-Link war mit 4 mal GBit an den Hauptswitch angebunden. Die Trunks wurden über LACP gemangede, weder die Konfiguration noch der Betrieb machte Probleme.
    Hier ist nur zu beachten das man die beiliegenden Dokumente lesen sollte, diese ist sehr ausführlich, das WebGui ist zwar selbsterklärend aber die Konfiguration sollte man auch speichern! Sonst ist sie nach dem nächstem Reboot weg!

    Zu der Geschwindigkeit:
    Auf dem Hauptswitch waren 100 MByte/Sec verteilt in das NW keine Seltenheit.
    Von User zu User waren konstant 40 - 50 MByte/Sec möglich.

    Zu der "Abwärme":
    Der Switch wird maximal "Handwarm" und das auch nur dort wo das Netzteil ist.
    Ich habe keinen Lüfter gehört, es kann aber sein das einer Verbaut ist, ansonsten kann ich mir vorstellen das er in einem ServerRack Probleme bekommen kann, dafür kann man ihn ohne bedenken in einem Büro einsetzen.

    Zu der Stabilität:
    Nachdem das NW aufgebaut war, lief es ohne Probleme.
    Aber sobald man dem Switch neu startet und man LACP verwendet sollte man zuvor die NW-Kabeln ziehen, und sie einzeln wieder anstecken, das geht schneller als darauf zu warten das er den Sturm beruhigt und die Trunks findet.

    Zu der Ausstattung:
    Positiv ist hier das alle Dokumente auf CD dabei sind, oft hat man gerade wenn ein Switch spiest kein Internet.
    Und hier ist auch mein einziger negativer Punkt, der Consolenport ist eine normaler RJ45 Buchse, um diese zu verwenden muss man das beigelegte Kabel verwenden, das stört mich zwar nicht, dann muss ich wenigstens kein 0-Modemkabel suchen. Jedoch kann ein normaler User diesen Port leicht mit einem normalen NW Port verwechseln, und die Dokumentation warnt einem davor genau das zu machen!
    Aber dafür gibt es Klebeband.

    Zur CLI:
    Über den Consolenport kann man die CLI erreichen, hier braucht man die Doku um zu verstehen wie man hier was macht, jedoch kann man hier alles machen, vom Cisco bin ich gewohnt das man über die Console nur grundlegende Einstellungen vornimmt, und den Rest über das Webinterface macht. Hier ist das nicht so, alles was im Webinterface geht, geht auch in der CLI, wenn nicht sogar mehr.
    Der riesige Vorteil ist hierbei, das man mehrere Switches einfach durch Kopieren der Befehle gleich Konfigurieren kann, bzw durch ein vorgefertigtes Script.

    Also mich hat dieser Switch überzeugt, besonders sein Preis Leistungsverhältnis, aber auch seine Leistung ohne jetzt auf den Preis zu schauen. Jedoch gebe ich zu bedenken das ich ihn "nur" auf LAN-Partys (40 - 80 Besucher) verwende und hier keine Aussagen zur Dauerbelastung sagen kann, ebenso beschäftige ich mich mit Netzwerken nur Hobbymäsig!
    • Anual am

      Re: Nach 2 maligen Einsatz auf LANs überzeugt

      Zu der Stabilität:
      Nachdem das NW aufgebaut war, lief es ohne Probleme.
      Aber sobald man dem Switch neu startet und man LACP verwendet sollte man zuvor die NW-Kabeln ziehen, und sie einzeln wieder anstecken, das geht schneller als darauf zu warten das er den Sturm beruhigt und die Trunks findet.


      Schalt am besten RSTP (802.1w) ein. Das ist dafür da, Loops zu verhindern. Denn das was du beschreibst ist offenbar ein Loop, der auftritt bevor die einzelnen Ports in den Etherchannel aggregiert werden.

      Ansonsten hab ich den Switch hier auch seit einer Woche stehen und gebe mal meine Erfahrungen zum besten.

      Die Tatsache, dass nichtmal normales STP (802.1d) beim TL-SG3424 per default an ist, macht den Switch meiner Meinung nach für den professionellen Einsatzt unbrauchbar. Ich hab es schon öfter erlebt, dass ein Switch seine Config bei 'nem Crash verliert, und wenn der dann wieder gebootet hat, in einem produktiven Netz ist und STP aus ist, gibts einen Loop. Dann steht das Netzwerk und es gibt ne Menge Ärger. Außerdem hat mir der Switch vor einem Softwareupgrade gemeldet, ich solle doch Sicherheitshalber die Config als Textdatei wegsichern, da die Config beim Update verloren gehen könnte. Das geht halt garnicht, wenn man einen Switch vorsichtshalber vor einem Software Upgrade vom Netz trennen muss.

      Eine weitere Merkwürdigkeit, die mir aufgefallen ist betrifft Trunking (802.1q). Wenn ein port im "switchport mode trunk" ist dann wird JEDER aus diesem Port ausgehende Frame getagged - auch dann wenn er aus dem native VLAN kommt. Das lässt sich zwar mit dem "switchport mode general" umgehen aber logisch ist das nicht.

      Ansonsten machen auch andere Konzepte der Software einen eher unausgegorenen Eindruck. z.B. muss man ACLs erst an eine Policy binden (man kann an die policy dann noch "actions" definieren, z.b. DSCP tagging, etc) und die policy dann erst mit "access-list bind" an ein interface binden. Das Web-Frontend lässt sich auch eher umständlich bedienen. Ist mir vor allem auch bei den ACLs aufgefallen. Es gibt zum Beispiel keine Möglichkeit in einer Tabelle zu sehen, welche permit/deny statements es gibt. In der vorhandenen Zusammenfassungsübersicht wird für jede Regel nur die Rule-Number und ein paar allgemeine Informationionen angezeigt. Will man sehen, was die Regel macht, muss man drauf klicken, sieht dann aber keine anderen Regeln mehr.
      Was auch nervt ist, dass "show int status" gibt nur den oper status eines Interface an. Will man den admin status sehen, muss man "show int configuration" eingeben.

      Packete an den Switch selbst werden offenbar noch vor dem egress/ingress abgegriffen. D.h. ACLs greifen nicht, was wiederum bedeutet, dass man Management traffic nicht DSCP taggen kann. Das will man aber in der Regel, damit der Management Traffic durchkommt, wenn die Uplinks voll sind.

      Das Killerargument, was mich den Switch behalten lässt ist:
      * er verbraucht sehr wenig Strom. Zum Vergleich: mein Cisco WS-C2950-24T verbraucht etwa 20W idle, hat Lüfter und wird richtig warm. Der TP-Link wird nichtmal handwarm.
      * als Ergebnis ist der Switch lüfterlos.
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