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Acer AC100, Xeon E3-1260L, 4GB RAM, 1TB HDD (TT.R7L00.004)

Bewertungen für Acer AC100, Xeon E3-1260L, 4GB RAM, 1TB HDD (TT.R7L00.004)

Bewertungen (3)

4.50 von 5 Sternen

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  • Super Server/NAS-Kombination für Profis

    Habe auf diesem Micro-Server "Suse Linux Enterprise Server 11 SP2" installiert. Die beiden Festplatten vorerst von RAID0 auf RAID1 umkonfiguriert da mir 500 GB bis weilen reichen. Des weiteren dient mir dieser Server als Mail-Server, Netzwerkspeicher, Streaming-Server und vServer (Windows XP & 7 Clients).



    Hardware:



    Das Gehäuse ist zwar nur mit drei gewöhnlichen Schrauben verschlossen, besitzt dafür aber eine Sicherung für ein kleines Vorhängeschloss. Nimmt man die drei Schrauben ab lässt sich das Gehäuse leicht und vollständig entfernen.



    Die Frontblende ist von innen mit 4 Plastikhaken fixiert welche sich (sofern man das Gehäuse abgenommen hat) ohne Werkzeug lösen lassen.



    Als Netzteil ist eine 200 Watt No-Name Mini-PSU mit 80+ Bronze Zertifikat und Acer-Branding eingebaut.



    Der Prozessor wird mit einem großen passiven Kühler gekühlt.



    Als Speicher dienen 2x2GB Nanya Value-Riegel ohne passiven Kühler. Hierbei handelt es sich um ungepufferte ECC-RAMs mit einer Speicherlatenz von 9.



    Der Hauptspeicher besteht aus 2x500 GB Western Digital Caviar Blue (WD5000AAKX) Festplatten.



    Die Hot-Swap Einschübe lassen sich leicht auswerfen und werden beim Einschieben automatisch verriegelt.



    Fazit zur Hardware



    Positives:



    Das Gehäuse ist auf die Bedürfnisse von IT-Abteilungen ausgelegt was man daran erkennt das sich der PC ohne Schlüssel nicht einschalten/ausschalten lässt da sich der Power-Taster genau so wie die Hot-Swap Einschübe hinter dem verschließbaren Front-Deckel befindet (2 Schlüssel sind beim PC dabei). Das Frontpanel verriegelt sich beim Zudrücken automatisch. Die Kabelführung ist (bis auf das Frontpanel) gut durchdacht und lässt keine Kritik zu.



    Kritikpunkte:



    Das Netzteil macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ist aber überdimensioniert da die verbaute Hardware im Auslieferungszustand gerade mal um die 65 Watt unter Volllast benötigt. Die beiden vorinstallierten WD-Caviar Blue Festplatten sind zwar performante Festplatten für Office Maschinen, haben jedoch in einem Server nichts verloren und schon garnicht in einem Server der eigentlich für Dauerbetrieb ausgelegt ist. Der eingebaute No-Name-Speicher tut zwar seinen Zweck, warum man aber gerade in einem Server 2x2GB anstelle von 1x4, bzw. 2x4GB mit Markenqualität verbaut ist wunderlich. Der Speicher ist knapp hinter der Frontblende eingebaut was zu einer gigantischen Fummelei führt wenn man die RAMs austauschen will da man diese nicht von oben reindrücken kann und die Riegel auch erst mal durch die Frontpanel-Kabel durchfädeln muss da sich diese genau bei den Speicherbänken befinden. Der CPU-Kühler befindet sich direkt unter dem untersten Festplatteneinschub. Da sich unter dem Festplatteneinschub auch noch Lüftungsschlitze befinden bekommt die unterste Platte auch die volle Power vom CPU-Kühler ab was bei langer Dauerbelastung der CPU für eine ungesund warme Festplatte mit entsprechend verkürzter Lebensdauer sorgt. VM-Ware vSphere lässt sich momentan nicht auf diesem Server effektiv verwenden da bis heute die Probleme mit der den Treibern der OnBoard-Netzwerkkarte auch in den aktuellen Versionen von vSphere nicht aus der Welt geschafft wurden. Nur mit einer Low-Profile Netzwerkkarte lässt sich dieses Problem umgehen.



    Alles in allem ist die eingebaute Hardware sehr gut, die genau Wahl dier Komponenten aber nicht intelligent durchdacht da man diesen Server weder mit anderen (vor allem für Dauerbetrieb ausgelegten) Festplatten noch mit anderen Speicher-Riegel bekommt.



    Support:



    Ein ganzes Monat vor dem Kauf verbrachte ich damit herraus zu bekommen was für Festplatten man in diesem Server eigentlich einbauen kann. Dazu schickte ich eine eMail an den technischen Support von Acer-Österreich, eine weitere an den technischen Support von Acer-Europe und das gleiche nochmal an Acer-USA. Die Mail vom österreichischen Support wurde bis heute nicht beantwortet und die Antwort von Acer USA und Acer-Europe zeugte von Inkompetenz da in den beiden Mails lediglich 4 Modelle aufgelistet wurden (von Acer-USA kam die gleiche „Antwort“, nur als Screenshot aus einer Doku kopiert) und meine Frage ob man Festplatten mit über 1,5 Terabyte einbauen kann und ob der RAID-Controller Platten mit Advanced Format (4K-Sektoren) erkennt wurde nicht beantwortet und ist bis heute offen. Außerdem leuchtet bei meinem Server seit Kauf die rote Warn-Lampe, was das jetzt zu bedeuten hat weiß ich ebenfalls nicht da es keine Bedienungsanleitung gibt und auch vom technischen Support keine brauchbaren Antworten kommen. Hitzeprobleme und bedenkliche S.M.A.R.T.-Werte kann ich zumindest ausschließen.



    Die „"Kompatibilitätsliste"“ die ich vom Acer-Support bekam möchte ich euch nicht vorenthalten:



    1TB/7200 RPM KH.01K01.013 D1000GB7.2KS HDD 1TB , Seagate 3.5" SATA2 7200RPM, Barracuda 7200.12, 3Gb/s , "Pharaoh" 32MB



    1.5TB/7200 RPM KH.15K01.002 D1500GB7.2KS HDD 1.5TB , Seagate 3.5" SATA2 7200RPM, 7200.11 , "Brinks" 32MB



    1TB/7200 RPM KH.01K08.009 D1000GB7.2KS HDD 1TB, WD SATA2 7200rpm, XL500M, 32MB, 3Gb/s



    500GB/7200rpm KH.50008.014 D500GB7.2KS HDD 500GB, WD SATA2 7200rpm, XL500S, 3Gb/s, 16MB, 3GB/s
    • Yoshino am

      Re: Super Server/NAS-Kombination für Profis

      Ich habe ein paar dieser Server im Einsatz und bin ganz zufrieden. Allerdings sind die Server immer nur die Basisinstallation.

      Alle haben 2*8 GByte Speicher bekommen (in der Tat eine Fummelei) und einen LSI-RAID-Controller. Bei letzterem ist man zur Erstkonfiguration auf das sehr kryptische Kommandozeileninterface angewiesen (Web-BIOS geht nicht), im Betriebszustand kann mann natürlich die MegaRAID-Software verwenden. Zum Management ist Intels-AMT in einer Basiskonfiguration eingebaut. Man kann die Netzwerkkarte ohne Weiteres mit zwei IPs betreiben.

      Mir fehlt die Möglichkeit, die Lüfterregelung zu beeinflussen. Vom BIOS her werden die Festplatten und auch der Prozessor am thermischen Limit betrieben. Ich würde die Lüfter lieber etwas schneller drehen lassen, der Lärm stört nicht (abgesehen davon sind die großen Lüfter sehr leise).

      Sehr positiv ist das sehr geringe Gewicht.

      Leider scheint der Server nicht mehr produziert zu werden. Man kann noch welche kaufen, aber das sind alles schon konfigurierte Maschinen, der Basisserver ist nirgendwo auftreibbar.
      Antworten
    • ufl am

      Re: Super Server/NAS-Kombination für Profis

      Kritikpunkt fehlender 2. Lan
      Es fehlt so einen Rechner USB3
      Es funktionieren 3 Terabyte Platten
      Antworten
    • lucabrasi am

      Re: Super Server/NAS-Kombination für Profis

      Hallo Emperor,

      ich habe mir das Ding auch bestellt (noch nicht da) und wollte mich gerne im Vorhinein bisschen einlesen. Suche jetzt seit 2 Tagen nach nem anständigen Manual/Guide zu dem Ding. Auf den Acer-Seiten gibt es nur ein (sehr ausführliches) FAQ-Dokument in dem auf weitere Dokumente verwiesen wird. Unter anderem auch ein Installation-Guide, den ich natürlich sehr gerne hätte, da der AC100 mein Einstieg in die RAID-Thematik werden wird. Vor allem würden mich auch die Themen rund um 4k-Sektoren, UEFI, GPT usw. interessieren, damit ich die Kiste richtig aufsetzen kann.
      Konntest du in der Zwischenzeit weitere Infos finden bzw. entsprechende Erfahrungen machen?

      Konkret wäre mein Ansatz für die Installation:
      2x3TB Platten, auf denen die ersten 100GB-Partitionen im RAID1 laufen.
      Antworten
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