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AMD Ryzen 2000X und Ryzen Threadripper 2000 ausreizen

Übertakten kitzelt aus Prozessoren zusätzliche Performance heraus. Mit AMDs Overclocking-Modus Precision Boost Overdrive gelingt das nun auf Knopfdruck.

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AMD Ryzen 2000X und Ryzen Threadripper 2000 ausreizen

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Die zweite Generation Ryzen- und Ryzen-Threadripper-Prozessoren von AMD ist auch mit Standardtakt keineswegs lahm. Und doch lockt es in den Finger, die Taktschraube noch ein wenig weiter zu drehen und sich fürs gleiche Geld mehr Performance zu verschaffen. Selbst wenn man die Chips dafür außerhalb der Spezifikationen betreibt.

Das Übertakten von Ryzen war bisher aufwendig und erforderte Hintergrundwissen über die verschiedenen Multiplikatoren, Taktdomänen und Spannungen. Mit Precision Boost Overdrive nimmt AMD bei Prozessoren des Typs Ryzen 2000X und Threadripper 2000 einem diese Arbeit ab. Man benötigt dafür lediglich ein AM4- oder TR4-Mainboard sowie die Übertaktungssoftware Ryzen Master von AMD.

Zu den Neuerungen der zweiten Ryzen-Generation zählt unter anderem ein überarbeiteter Turbo: Statt zwei fester Taktstufen dürfen Ryzen 2000 und Threadripper 2000 bei der Turbo-Automatik Precision Boost 2 ihre Frequenz in 25-MHz-Schritten frei zwischen Nominal- und Maximalturbotakt variieren, sofern es die jeweiligen Limits für das thermische Budget (Thermal Design Power) und die Kerntemperatur erlauben. Das kommt vor allem Anwendungen zugute, die nur einen Teil der CPU-Kerne auslasten wie zum Beispiel 3D-Spiele oder Büro-Software.

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