Abstrakte Fotografie mit Ölperlen: Farbenspiele mit dem Makroobjektiv einfangen

Lieben Sie farbenfrohe Fotos mit abstrakten Mustern? Dann setzen Sie doch einmal Öltropfen in Szene, die von unten bunt mit Dauerlicht durchflutet werden.

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Vollformat | 100 mm | ISO 400 | f/8.0 | 1/5 s | +0,3 EV | Stativ

Von
  • Kyra Sänger
  • Christian Sänger
Inhaltsverzeichnis

Wie praktisch, dass Öl und Wasser sich nicht mischen. Die beiden Stoffe mögen sich von ihrem chemischen Naturell her gar nicht. Wasser ist polar geladen – die einzelnen Moleküle haben eine negative und eine positive Seite und ziehen sich so gegenseitig magisch an. Öl ist dagegen unpolar und wird von den Wassermolekülen abgestoßen. Hinzu kommt, dass Öl eine geringe Dichte besitzt, daher leichter ist und oben schwimmt. Das ist durch die Fettaugen in der Suppe bestens bekannt.

In diesem Workshop werden Öltröpfchen auf eine Wasseroberfläche aufgetragen und dann mit farbigem Licht und Mustern in abstrakten Formen in Szene gesetzt. Es geht also bunt und strukturbetont in den Bildern zu. Dabei haben Sie jede Menge Spielraum. Sie können nur große oder nur kleine Tropfen verwenden, ebenso eine Mischung aus verschiedenen Größen. Kombinieren Sie das Ganze nach Herzenslust mit verschiedenfarbigen Hintergründen.

Fotografieren Sie die Szene mit einer Lichtquelle oder fügen Sie weitere hinzu, um den flachen Öltröpfchen einen Hauch von Dreidimensionalität zu verleihen. Wir selbst konnten gar nicht genug davon bekommen, immer neue Farbexperimente auszuprobieren.

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