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Amazon RDS-Tutorial, Teil 2: Hochverfügbarkeit, Backup und Skalierung von RDS

Der zweite Teil des Tutorials zu Amazons Relational Database Services widmet sich den Aspekten Hochverfügbarkeit, Backup und Skalierung.

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Inhaltsverzeichnis

Gegenüber eigenen Datenbanken auf physikalischer Hardware bieten vom Cloud-Provider verwaltete Datenbanken diverse Vorteile. Schon die Installation spart Zeit und Nerven, ist doch eine Datenbank in RDS, Azure Database Services oder Google Cloud SQL in der Regel binnen weniger Minuten vollständig einsatzbereit. Der Geschwindigkeitsvorteil relativiert sich zwar gegenüber dem Datenbankbetrieb auf eigenen virtuellen Maschinen in der Cloud, dafür muss sich der Anwender weder um Backups noch um Maintenance kümmern.

Eine auf Amazons Relational Database Services (RDS) bereitgestellte Datenbank lässt sich zudem zur Laufzeit mit wenig Aufwand modifizieren. Wie man eine solche Datenbank einrichtet, erklärt der erste Teil des RDS-Tutorials. Je nach Art der Modifikation klappt das mit oder ohne Downtime. Nachträglich lassen sich so die Version der Speicher-Engine, die Größe der Instanz, der verwendete Storage-Typ und die Storage-Größe anpassen. Auch das Autoscaling von Speicher, den Instanz-Identifier, das Master-Kennwort sowie die Netzwerk- und Sicherheitseinstellungen nebst Optionen für Backups, Wartungsfenster, Monitoring und Logging kann der Datenbank-Admin nachträglich ändern. Im Beispiel soll die Instanz auf db.t2.small geändert und die General-Purpose-SSD für den Datenbankspeicher auf das Doppelte vergrößert werden.

Relationale Datenbanken lassen sich nach dem Erstellen in RDS modifizieren, im Beispiel hinsichtlich DB-Engine-Version, Instanzgröße und Storage-Typ/-Größe.

Ein Großteil der Änderungen an einer DB-Instanz lässt sich wahlweise sofort anwenden oder ins nächste Wartungsfenster verschieben. Modifikationen an einer Parametergruppe benötigen jedoch einen manuellen Neustart der Instanz, damit sie wirksam werden. Andere Änderungen ziehen einen automatischen Neustart der Instanz durch AWS nach sich. Ausführliche Informationen darüber, welche Änderungen AWS RDS wann anwendet, liefert die Dokumentation für die jeweilige Datenbank-Engine.

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