Animatronischer Tesla mit Spracherkennung ermöglicht Gespräche mit dem Erfinder

Bei "Tesla" denken viele an eine Automarke, nicht an den namensgebenden Erfinder. Eine lebensgroße, animatronischen Büste lässt ihn nun selbst zu Wort kommen.

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Von
  • Daniel Springwald
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Animatronische Büsten zu bauen, begeistert mich bereits seit den 1990er Jahren. Damals als Schüler waren die Möglichkeiten allerdings sehr bescheiden: Die Motoren wurden per C64 gesteuert und die künstliche Haut aus Baumarktsilikon in der Farbe "Bahamabeige" geformt. Seitdem sind die Möglichkeiten durch 3D-Druck, weltweiten Versand von Spezialmaterial wie Kunsthaut und günstige Elektronik sehr viel größer worden.

Meine bisherigen Animatronik-Projekte waren inspiriert von Filmfiguren wie RoboCop oder Edward Scissorhands. Für diese Büste diente mit Nikola Tesla erstmals eine reale Person als Vorlage. Seit der Lektüre seiner Biografie vor einigen Jahren begeistert mich dieser Erfinder, der vielfach überraschend unbekannt ist und dessen Name aktuell eher mit Elektroautos assoziiert wird, als mit seinen bahnbrechenden Erfindungen im Bereich des Wechselstroms. Zudem werden viele seiner Ideen und Errungenschaften in der allgemeinen Wahrnehmung oft fälschlicherweise anderen Personen zugeschrieben.

Das brachte mich auf die Idee, eine lebensgroße Büste Teslas zu bauen, mit der man sich über dessen Leben und seine Erfindungen unterhalten kann. Und "unterhalten" ist tatsächlich wörtlich gemeint: Man kann die Büste ansprechen, wird von ihr angeschaut und hört eine Sprachantwort.

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