Anleitung: Python-Programme vom Raspi auf den Raspi Pico portieren

Das Mikrocontroller-Board Raspberry Pi Pico kostet knapp 4 Euro und kann viele Projekte preiswerter umsetzen als sein stromhungriger großer Bruder Raspberry Pi.

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, Moritz Reichartz

(Bild: Moritz Reichartz)

Von
  • Mirko Dölle
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Ganz ehrlich, 50 Euro wird wohl niemand für einen digitalen Ultraschall-Zollstock auf Basis des Raspberry Pi ausgeben. Der Minicomputer eignet sich zwar prima als Experimentierplattform, seine Stärke ist das Linux-Betriebssystem, das sich um Netzwerk und WLAN und damit die Internetanbindung kümmert oder große Datenmengen speichert und verarbeitet. Als Gadget für einfache Schaltaufgaben ist er aber zu groß, zu teuer und zu stromhungrig.

Eine Alternative ist der Raspberry Pi Pico für knapp 4 Euro, ein Experimentier-Board mit dem von der Raspberry Pi Foundation entwickelten Mikrocontroller RP2040, den wir im Artikel "Raspberry Pi RP2040: Mikrocontroller im Test" im Detail vorgestellt haben. Man könnte den Raspi Pico auch "Rasduino" nennen, denn er spielt in der gleichen Liga wie Arduino Nano, Arduino Micro oder auch ESP32.

Mehr zu: Bastelprojekte mit Raspi

Der vielleicht größte Unterschied zwischen den genannten Mikrocontrollern und einem General-Purpose-Computer wie dem Raspberry Pi ist das Betriebssystem: die Mikrocontroller haben keins. Stattdessen läuft dort eine sogenannte Firmware, ein einzelnes Programm; sie erfüllen üblicherweise nur eine fest umrissene Aufgabe – etwa die eines digitalen Zollstocks, der die Entfernung etwa zur Wand per Ultraschallsensor misst und auf einer 7-Segment-LED-Anzeige ausgibt.

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