Anpassbare Elektroauto-Wallboxen mit KfW-Förderung im Vergleich

Mit cFos, OpenWB und Tinkerforge bieten gleich drei Hersteller förderfähige Wallboxen an, die weit mehr Funktionen als Modelle von der Stange bieten.

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Herr Loeffler / Shutterstock.com

(Bild: Herr Loeffler / Shutterstock.com)

Von
  • Patrick Bellmer
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Dank verschiedener Förderprogramme erfreuen sich Elektroautos und Wallboxen einer anhaltend hohen Nachfrage. Doch während die Wahl des passenden Automodells meist vergleichsweise einfach ist, entpuppt sich die Wahl der richtigen Ladestation für zu Hause schnell als Qual. Das gilt vor allem dann, wenn Ihre Anforderungen etwas spezieller werden. Denn die nahtlose Integration einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage), einer Smart-Home-Umgebung oder schlicht eine offene Software bieten in erster Linie vergleichsweise unbekannte Modelle. Am Beispiel von drei derartigen Wallboxen zeigen wir, welche Möglichkeiten es abseits der weitverbreiteten Anbieter gibt.

Dabei handelt es sich um die "Power Brain Wallbox" von cFos eMobility die "Warp Charger" von Tinkerforge und die "OpenWB Series 2" von OpenWB. Alle drei Wallboxen erfüllen die Förderbedingungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die den Kauf und die Installation qualifizierter Modelle mit 900 Euro pro Ladepunkte unterstützt (KfW Förderung 440). Bei Tinkerforge gilt es eine Einschränkung zu beachten, da nur die Varianten Smart und Pro diese Anforderungen erfüllen.

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Zwar hat die KfW den Umfang des Fördertopfs vergrößert, an den ursprünglichen Bedingungen hat sich jedoch nichts geändert. Der wichtigste Punkt, der auch für alle drei genannten Modelle gilt: Die maximale Ladeleistung muss 11 kW betragen, 22-KW-Varianten benötigen somit eine Limitierung durch den Elektriker. Letzterer muss zudem die Installation vornehmen – selbst Hand anlegen dürfen Sie auch dann nicht, wenn Sie selbst Elektrikermeister sind. Eine weitere Hürde ist die erforderliche intelligente Steuerung durch den Netzbetreiber. Dieser muss die Möglichkeit haben, die Ladeleistung aus der Ferne steuern zu können – in erster Linie, um mögliche Überlastungen des Netzes zu verhindern. An diesem Punkt scheitert im Übrigen die Tinkerforge Warp Charger Basic.

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