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Apples CarPlay in älteren Autos nachrüsten

Für die iPhone-Integration braucht man keinen Neuwagen, aber ein neues Autoradio. Wir haben einer HiFi-Werkstatt beim CarPlay-Umbau über die Schulter geschaut.

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Erfreulicherweise stellt Apple nicht nur den Automobilkonzernen Lizenzen für CarPlay aus, sondern auch den Herstellern von Nachrüstlösungen. Dabei handelt es sich um Autoradios mit Touchscreen, sogenannte Moniceiver. Inzwischen findet man über 100 CarPlay-fähige Geräte von Firmen wie Alpine, Kenwood, Pioneer oder Sony, wenn man bei Händlern und Online-Shops danach sucht. Für die günstigsten Markengeräte zahlt man knapp unter 300 Euro, die teuersten kosten über 1400 Euro. Sie unterscheiden sich in der Anbindung und bei der Display-Qualität. Der Funktionsumfang von CarPlay ist identisch.

Um CarPlay in einem Auto nachzurüsten, braucht man zunächst genügend Platz im Radioschacht. Die meisten Geräte belegen in der Höhe zwei DIN-Schächte.

Je nach Autohersteller und Modell benötigt man obendrein einen sogenannten CAN-Bus-Adapter, der das Radio mit Zünd- und Dauerstrom für den stabilen Betrieb versorgt. Außerdem leitet der Adapter einige Daten vom Auto weiter, etwa die Tachogeschwindigkeit, das Licht, den eingelegten Gang oder Signale von der Klimaanlage und den Einparksensoren. Das Autoradio benötigt außerdem ein Signal von der Handbremse, da bewegte Inhalte wie Videos vom USB-Stick oder DVD-Player nur abgespielt werden dürfen, wenn das Auto parkt.

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