Arbeitsplatz-IT: Chromebooks in der Admin-Praxis

Chromebooks haben viele Vorteile: Sie lassen sich einfach zentral verwalten, bieten sichere Updates und führen Web-, Android-, Linux- und Windows-Apps aus.

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Von
  • Dr. Christian Knermann
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Chromebooks sind die besseren Firmen-PCs. Das legt zumindest ihr Markterfolg nahe, denn auch in Deutschland beschaffen Bildungsinstitutionen und Unternehmen zunehmend solche Laptops und Desktops mit Chrome OS. Ein Blick auf die Praxis zeigt, dass Google an den richtigen Schrauben gedreht hat: Die Geräte lassen sich einfach und sicher in die bestehende Infrastruktur integrieren. Neben Administrationssoftware wie dem Identity and Access Management (IAM), Netzwerk- und VPN-Zugriff ist nicht zuletzt das Verknüpfen mit bereits etablierten Datenablagen, Applikationen und Diensten relevant für einen erfolgreichen Umstieg.

Grundlegend ist die Architektur aller Chromebooks identisch, ganz gleich von welchem Hersteller das Gerät stammt. Alle Drittanbieter haben sich strikt an Googles Spezifikation zu halten. Sie sieht vor, dass Hardware und Betriebssystem eng verbandelt sind. Zentrale vorgegebene Komponente ist ein Sicherheitschip mit dem Namen "Titan C", dessen Aufgaben weiter gefasst sind als die anderer Trusted Platform Modules (TPM).

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Der Titan-Chip – in der aktuellen Variante intern auch als H1 oder Cr50 bezeichnet – bildet die Wurzel der Sicherheit und gewährleistet, dass Firmware, Kernel, Betriebssystem und Browser nur laden, wenn ihre Signaturen mit den von Google bereitgestellten Hashwerten übereinstimmen.

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