Audioproduktion mit Linux: Das kann Ubuntu Studio

Auch unter Linux muss man weder auf eine mächtige Digital Audio Workstation noch auf virtuelle Verstärker und Instrumente verzichten.

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(Bild: PrinceOfLove/shutterstock.com)

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Seine soliden Audiofähigkeiten haben Linux längst zur Empfehlung für den schnell eingerichteten Medienserver gemacht. Selbst Linux-Neulinge klinken inzwischen gerne einen RaspberryPI an ihre Stereoanlage. Dieser nimmt von allen möglichen Netzwerkgeräten Soundstreams entgegen und spielt diese klaglos ab. Aber selber Musik aufnehmen, Filme nachvertonen? Hörspiele produzieren? Mit Linux? Geht das überhaupt? Klar geht das, etwa mit Ubuntu Studio.

Bei der Distribution handelt es um ein normales Ubuntu, das einen für die Musikproduktion optimierten Systemkern und diverse Programme für Musiker mitbringt, ohne nach der allerneuesten Hardware zu dürsten. Wer bereits über eine Ubuntu-Installation verfügt, kann die Studio-Version mit den passenden Softwarepaketen im bestehenden System nachrüsten. Foren wie Ubuntuusers.de erklären, wie das funktioniert.

Der Ubuntu-Studio-Desktop mit geöffneten Audio-/Midi-Einstellungen.

(Bild: Hartmut Noack)

Die normale Installation unterscheidet sich höchstens in optischen Details von der eines herkömmlichen Ubuntus. Als voreingestellten Desktop nutzt Ubuntu Studio XFCE – ein schlankes System, das ohne viele Effekte daherkommt und die Hardware schont. Das traditionell links unten zu findende Anwendungsmenü enthält eine einfache Liste der zahlreichen vorinstallierten Anwendungen. Eine Suchfunktion erspart das Herumklicken in den Untermenüs, in die das System Schnellzugriffe auf proprietäre Programme einfügt, wenn diese (wie etwa BitwigStudio) ein Debian-Installationspaket verwenden.

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