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Aus dem Bastelarchiv: Ambilight Marke Eigenbau

Ein dynamisches Hintergrundlicht á la Philips Ambilight: Mit ein wenig Geschick rüstet man das dekorative Lichterspiel bei anderen TV selbst nach.

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Wow, das war mal ein netter Kinoabend! Dabei war das Heimkino in diesem Fall nicht einmal mit einem Beamer ausgerüstet – auf dem Sideboard stand ein 16:9-Fernseher mit mageren 40 Zoll. Die Besonderheit: Es handelte sich um einen Ambilight-Fernseher von Philips, der die Bildinhalte analysiert und als dynamische Hintergrundbeleuchtung an die Rückwand hinter dem TV-Gerät projiziert. Das Hirn erledigt den Rest: Schon wird aus dem Guckkasten ein raumfüllendes Lichterlebnis.

Die ersten Ambilight-TVs vor rund 15 Jahren waren noch mit manuell verstellbaren RGB-Kathoden ausgestattet. Bei der aktuellen Generation analysieren leistungsfähige DSPs die Farben aller Bildschirmkanten in Echtzeit und die LED-Technik erlaubt eine flüssige Projektion passender Farben auf die Wand hinter dem TV.

Während Philips für die Sinnhaftigkeit von Ambilight immer auch wissenschaftliche Gründe anführt – eine Hintergrundbeleuchtung soll unter anderem die Belastung für die Augen verringern – dürfte der Erfolg des Systems eine andere Ursache haben: Es sieht einfach toll aus. Vielleicht war das auch Motivation für Philips, mit der Hue Play HDMI Sync Box ein weiteres Produkt auf den Markt zu bringen, das für dynamische Hintergrundbeleuchtung passend zu den TV-Inhalten sorgt – praktisch, vor allem für TVs ohne integrierten Lichtbudenzauber. Tatsächlich war diese Neuerscheinung für uns der Grund, unseren Ambilight-Bastelartikel aus dem Archiv zu heben.

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