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Ausrichten von Werkstücken beim 3D-Druck

Durch geschickte Platzierung und Orientierung der Werkstücke spart man Stützstrukturen, optimiert die Festigkeit und erzielt ohne Nacharbeit schöne Oberflächen.

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Löwenmodell mit dem Kopf nah an der Druckplatte

Platzieren Sie detaillierte Teile möglichst nah an der Druckplatte.

Beachten Sie bei der Ausrichtung des Modells die folgenden Tipps. Je nach Modell kann es vorkommen, dass einige dieser empfohlenen Vorgehensweisen einander widersprechen. Sie müssen dann die eine ignorieren, um die andere umzusetzen.

Stützstrukturen werden eingefügt, um Überhänge (Teile, unter denen sich nur leerer Raum befindet) zu unterfüttern. Sie werden von der Slicing-Software erstellt, allerdings können Sie solche Strukturen auch löschen und verschieben und andere hinzufügen. Nach dem Druck müssen Sie die Stützstrukturen entfernen, indem Sie sie abbrechen, mit einem Teppichmesser abschneiden oder auflösen, falls sie aus einem löslichen Filament gefertigt wurden.

Da sich Stützstrukturen oft nur unter Schwierigkeiten entfernen lassen oder beim Druck versagen, sollten Sie Ihr Modell so ausrichten, dass möglichst wenige oder gar keine davon erforderlich sind. Formen, die im Winkel von 45° oder mehr von der Horizontalen stehen, brauchen keine Stützstrukturen, da jede Schicht auf der darunter befindlichen aufliegt.

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