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BSD-Betriebssysteme: Einstieg mit OpenBSD

BSDs gelten als kompliziert und altmodisch. Aber wer sich auf die Betriebssysteme einlässt, wird sie modern und einfach zu bedienen empfinden.

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BSDs (Berkeley Software Distribution) wie FreeBSD, NetBSD und OpenBSD teilen große Mengen an Quellcode und pflegen Tugenden wie KISS (Keep It Stupid Simple), Einfachheit, Sicherheit, Schnelligkeit und ein gewisses Maß an Kontinuität. Wichtig ist allen BSDs eine aufwändig gepflegte, ausführliche Dokumentation. Ein Fehler in einer Dokumentationsseite behandelt man bei allen BSDs wie einen Fehler in der Software – und fixt ihn so schnell wie möglich.

Alle BSDs sind komplette Betriebssysteme mit Kernel, Treibern und einem Basissystem aus einem Guss. Das erspart den Entwicklern die Konfrontationen und teilweise lausigen Kompromisse wie bei Linux und dem Userland, insbesondere systemd. Die BSD-Lizenz bietet Vorteile für Unternehmen, weil sie eigenen Code mit BSD-Code kombinieren dürfen, ohne im endgültigen Produkt den eigenen Code offenlegen zu müssen – was bei der GPL von GNU/Linux vorgeschrieben ist.

Viele Betriebssysteme von bekannten Geräten basieren in Teilen auf BSDs, etwa Apples Macbooks oder Sonys Playstation. Wer die Beschränkungen von Windows, macOS und Linux erdrückend findet, kann mit den BSDs sein Betriebssystem völlig frei an die eigenen Wünsche anpassen und es für spezielle Zwecke einrichten – vom abgesicherten Server bis zur Firewall. Sogar das Linux Professional Institute (LPI) bietet ein Zertifikat mit dem Titel BSD Specialist an.

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