Backups für kleine und mittlere Unternehmen mit restic

Mit dem schlanken, plattformübergreifenden Sicherungswerkzeug restic lassen sich mit wenig Aufwand zuverlässige Backup- und Restore-Workflows einrichten.

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Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist das Sicherungswerkzeug restic eine interessante Alternative zu etablierter Backup-Sofware. Das Kommandozeilentool ist für die Plattformen Linux, Windows, macOS, FreeBSD und OpenBSD über GitHub als regelmäßig aktualisiertes Binary unter BSD-Lizenz frei verfügbar und lässt sich für alle übrigen Betriebssysteme unkompliziert aus den Quellen installieren. Auf dem Zielsystem muss dazu die Programmiersprache Go in Version 1.9 oder höher installiert sein.

Der Eigenbau empfiehlt sich auch unter Linux, denn die in den Paketquellen der gängigen Linux-Distributionen enthaltenen Versionen sind üblicherweise weit entfernt von der aktuellen Version. Für den Einsatz in Produktivumgebungen lädt man die neueste Stable Release am besten direkt aus dem GitHub-Repository und entpackt die Software beispielsweise in /usr/local/bin unter dem Namen restic.

Nachdem der Administrator das Binary mit chmod +x ausführbar gemacht hat, ist es auch schon einsatzbereit. Das Kommando restic version liefert die aktuelle Version zurück. Mit restic self-update weist man das Binary an, sich falls nötig auf die jeweils aktuelle Version zu aktualisieren. Allgemeine Hilfestellung erhält der Admin mit restic --help. Den Hilfetext zu einem bestimmten Kommando liefert restic [Befehlsname] --help.

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