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Basisdienste zur RZ-Automatisierung verknüpfen

Automatisierung ist Trumpf, doch beginnt sie im Idealfall nicht erst auf dem installierten System. Dieser Artikel zeigt, wie man TFTP, DHCP, PXE & Co. bündelt.

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Ohne Automatisierung lassen sich Installationen moderner Rechenzentren heute nicht sinnvoll warten. Längst ersparen es Werkzeuge wie Ansible den Administratoren, die immer selben Aufgaben stumpf zu wiederholen. Wie weit die Automatisierung allerdings gehen soll, darüber gibt es durchaus geteilte Meinungen. Manch ein Administrator versorgt seine Systeme händisch mit Betriebssystem und grundlegender Konfiguration. Erst wenn das System zum ersten Mal gestartet ist, übernimmt der Automatisierer des Vertrauens die Regie. In anderen Konstellationen kommen hingegen Werkzeuge wie Preseeding mit Debians Installer oder Kickstart von Red Hat zum Einsatz, die den gesamten Lebenszyklus von Servern steuern.

Überhaupt spielt das Lifecycle-Management heute eine gehobene Rolle. Die Vision dahinter ist klar: Das Auspacken eines Servers und die Montage im Rack sollen idealerweise die einzigen Arbeitsschritte sein, die Menschen händisch erledigen. Hängt das System erst im Schrank, genügt ein Knopfdruck, um den Server mit einem Betriebssystem und aller Software zu betanken, die er braucht.

Es gibt unterschiedliche Wege, dieses Ziel zu erreichen. Wer sich mit einem der großen Anbieter wie SUSE, Red Hat oder Canonical ins Bett legt, bekommt dort Produkte von der Stange, die das Lifecycle-Management bereits enthalten. Das nützt ihm aber nur auf der jeweiligen Plattform und ist insofern nicht nur hochgradig herstellerabhängig, sondern auch produktabhängig. Will man ein OpenStack betreiben und braucht ohnehin Support vom Anbieter, empfiehlt es sich, dessen Automationswerkzeuge inklusive Bare-Metal-Management zu verwenden.

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