Bastelprojekt: Raspi als Kiosksystem nutzen

Überdimensionierte Systeme verplempern ihr Potenzial mit der Darstellung eines simplen Dashboards. Das schaffen Sie mit einem Kiosk-Raspi besser und sparsamer

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Von
  • Tomas Jakobs
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Kiosksysteme begegnen einem im öffentlichen Raum meistens als Einzweck-Terminals, die entweder passiv Informationen darstellen (Digital Signage), beispielsweise als Anzeigetafeln am Flughafen, oder als Selbstbedienungsterminals simple Nutzereingaben verarbeiten, etwa um die Warteschlange im Bürgeramt zu organisieren.

Ein Kiosksystem sollte leise, zuverlässig und möglichst unsichtbar seinen Dienst verrichten. Wir zeigen, wie ein Raspi mit einem auf Kiosk getrimmten Debian diese Herausforderung meistert. Für die Anleitung brauchen Sie einen Raspi 3 oder neuer. Linux-Kenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

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Sie bekommen ein wartungsarmes Minimalsystem, das "still" bootet und einen Webbrowser im Kiosk-Modus, also im Vollbild und ohne unnötige Bedienelemente öffnet. Praktisch: Wenn Sie den Kiosk-Raspi erst einmal konfiguriert haben, können Sie von der SD-Karte ein Image anfertigen, das Sie stets wieder verwenden können, etwa falls Sie Ihre Flotte an Kiosk-Raspis erweitern wollen oder doch mal eine SD-Karte den Geist aufgibt.