Bauvorschlag 2020: Günstiger Gamer-PC für Full-HD-Genuss

Auch mit knappem Budget kann man einen Rechner zusammenstellen, der Spiele in Full HD ­ruckelfrei darstellt. Dabei muss man weder am RAM noch an der SSD sparen.

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Von
  • Benjamin Kraft
Inhaltsverzeichnis
Der optimale PC 2021

Für PC-Käufer mit schmalem Geldbeutel ist 2020 ein gutes Jahr. Nicht nur, dass die Speicherpreise stetig fallen. Es gibt endlich auch neue Prozessoren und Grafikkarten im Einsteigersegment, die das Spielen in Full HD (1920 × 1080) bei hoher Detailstufe ohne störende Ruckler ermöglichen.

Eine dieser Neuerscheinungen ist die Radeon RX 5500 XT aus AMDs erster Navi-Generation. Sie liefert in etwa die Performance einer RX 590, geht dabei aber deutlich effizienter ans Werk. Mit 8 GByte hat sie mehr Speicherreserven als Nvidias gleich schnelle GeForce GTX 1660 mit 6 GByte. Auf in Hardware beschleunigte Raytracing-Effekte muss man in dieser Preisklasse allerdings verzichten. Wir entschieden uns für die rund 200 Euro teure Sapphire Pulse Radeon RX 5500 XT, die auch unter vollem 3D-Einsatz flüsterleise bleibt, sofern man die Karte im Quiet-Mode betreibt. Dazu muss man nur den kleinen Schiebeschalter an der Kante in Richtung Anschlussleiste schieben.

Beim Prozessor taten wir uns zunächst deutlich schwerer. Dass es eine Quad-Core-CPU mit SMT (Simultaneous Multi-Threading, bei Intel Hyper-Threading genannt) sein musste, stand nach unserem Artikel zur Kernskalierung in 3D-Spielen fest. Ob die aber von AMD oder von Intel stammen sollte, wurde heiß diskutiert, denn die Hersteller liefern äquivalente CPUs. AMD hat bei der Anwendungs-Performance die Nase vorn und kann als Unterbau den moderneren B550-Chipsatz mit Unterstützung für PCIe 4.0 in die Waagschale werfen. Außerdem unterstützt er auch kommende Zen-3-Prozessoren, die speziell in Spielen noch einmal einen Leistungsschub versprechen. Boards mit dem günstigeren, aber auf PCIe 3.0 beschränkten A520-Chipsatz waren zu dem Zeitpunkt, als wir die Systeme zusammenstellten, noch ebenso teuer wie die B550er, weshalb wir sie nicht berücksichtigten.

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