Bestseller-Autor Andreas Eschbach: Wie man einen Roman schreibt

Ein Geistesblitz, dann setzt sich der Schriftsteller an die Tastatur und schreibt los – so geht es nur in Filmen. Hier steht, wie man tatsächlich vorgeht.

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Eschbach, Jahrgang 1959, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Bis 1996 Geschäftsführer einer IT-Beratungsfirma, lebt er inzwischen als freier Schriftsteller in der Bretagne. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen „Das Jesus-Video“, „Die Haarteppichknüpfer“, „Eine Billion Dollar“, „Herr aller Dinge“ und „NSA“.

Die wichtigste Bedingung ist: Ihre Grundidee muss etwas mit Ihrer Lektüre zu tun haben. Sie können nur die Art Bücher schreiben, die Sie auch lesen – und zwar viel und gerne. Es ist Ihr Bücherschrank, der Ihnen sagt, welche Art Autor Sie sein können. Wenn Ihre Idee dazu nicht passt, dann brauchen Sie eine andere.

Wobei der Faktor „Grundidee“ überschätzt wird: Sie ist selten das alles Entscheidende. Viele gute Romane beruhen auf Ideen, die es bereits vorher gab. Schon Goethe hat seinen „Faust“-Stoff nicht selbst erfunden. Entscheidend ist weniger die Idee als das, was man daraus macht.

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