Selbstgemachte Gehäuse aus Metall: Anleitung zum Biegen von Blechen

Mit einer Biegevorrichtung oder Biegemaschine ist das saubere Kanten von Blechen einfach. Wer häufiger Metallgehäuse baut, für den lohnt sich die Investition.

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(Bild: ZhakYaroslav / Shutterstock.com)

Von
  • Hans Borngräber
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Wie oft stand der Maker schon vor dem Problem, dass er zwar eine gut funktionierende Elektronik hatte, aber es fehlte das passende Drumherum, sprich: ein Gehäuse. Alte Zigarrenkisten oder aus Sperrholz zusammengenagelte Kästen sehen oft unprofessionell aus und sind nicht immer hitzebeständig genug, wenn die Elektronik Abwärme produziert. Ganz schlimm sind in meinen Augen die halb verbrannten Holzkisten aus den China-Lasercuttern, sowas geht gar nicht. Für so eine Einhausung hat man sich nicht die viele Arbeit mit der Elektronik und eventuell auch der Software gemacht.

Make: Arbeiten mit Metall

Aber man muss kein gelernter Spengler sein, um sich selbst zu helfen und ein ansehnliches Gehäuse aus Blech zu bauen. Die benötigten Werkzeuge und Maschinen zum sauberen Verarbeiten von Blech kosten von rund 100 bis etwa 400 Euro und damit nicht so viel, wie man vielleicht denkt. Die Anschaffung lohnt sich etwa für Gemeinschaftswerkstätten oder auch die heimische Werkstatt, wenn man häufiger Blechgehäuse bauen will – ohne sie ist man leider aufgeschmissen. Damit ist gemeint: Nur mit Hammer und Schraubstock kommt man nicht zu einem sauberen und ansehnlichen Ergebnis.

Neben dem realen Werkzeug benötigt man auch etwas Mathematik und Hilfstabellen, um im Vorfeld die richtige gestreckte Blechlänge zu bestimmen.

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