Cloud-Sicherheit: Mit Cryptomator Daten verschlüsseln

Die Cloud bietet sensiblen Daten Schutz. Richtig sicher sind sie aber auch dort erst in verschlüsselter Form. Cryptomator verspricht maximale Sicherheit.

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Von
  • Jürgen Schuck
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Der Name Cryptomator erinnert an einen Marvel-Comic, bezeichnet jedoch ein Dateiverschlüsselungstool für in der Cloud gespeicherte Dateien. Es ist für Windows (Installer), Linux (AppImage) und macOS (DMG) kostenfrei verfügbar, gegen Geld gibt es außerdem Versionen für iOS (12 Euro) und Android (10 Euro) im jeweiligen Store.

Cryptomator verwendet Vaults (Tresore) als eine Art Container, in denen es Dateien und Verzeichnisse verschlüsselt ablegt. Aus Sicht des Betriebssystems ist ein Vault eine normale Datei, die Cryptomator unter Windows als Netzlaufwerk einbindet. Die Verbindung zur Cloud entsteht, indem man das Verzeichnis für die Vault-Datei (bevor man sie einrichtet) per Mount mit einem Storage-Provider verbindet.

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Eine Software zum Mounten von Dropbox und Co. fehlt der Desktop-Version von Cryptomator (Downlaod) allerdings. Hierfür eignet sich rclone, ein etwas nerdiges Tool, das auf der Kommandozeile praktisch jeden Cloud-Storage lokal mounten kann.