Foto-Hack für unterwegs und im Studio: Porträtfotografie mit künstlichem Nebel

Praktische Lösung für die Kameratasche: Nebel taucht Fotos in eine geheimnisvolle Stimmung, macht Lichtstrahlen sichtbar oder verstärkt farbige Spots.

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DIY-Fotopraxis: Porträtfotografie mit künstlichem Nebel

Mit einem dunkleren Hintergrund ist der Nebel um einiges besser erkennbar.

(Bild: Markus Hofstätter)

Von
  • Markus Hofstätter
Inhaltsverzeichnis

Haben Sie Lust mit Nebel zu experimentieren und spannende Effekte in ihren Bildern zu erzeugen? Dafür müssen Sie gar keine Nebelmaschine kaufen, es gibt eine einfache stromfreie Lösung, die sogar in Ihren Rucksack passt. Und zwar Nebelsprays in einfachen Sprühdosen, wie das hier genutzte Atmosphere Aerosol. Es verspricht ergiebig zu sein, dazu unbedenklich, wenn man es einatmet. Wir haben das Spray bei einem Modelshooting, sowohl im Studio als auch draußen im Freien, ausprobiert.

Nach Angaben des Herstellers reicht der Inhalt der Dose für circa fünf Minuten ununterbrochenes Sprühen. Bei unserem Test schafften wir mit nur einer Dose ein längeres Indoor- und zwei kürzere Outdoorshootings. Der Inhalt zeigte sich sehr ergiebig. Obwohl das Einatmen als unbedenklich bezeichnet wird, verursachte es bei uns nach einer Stunde im Studio einen leicht trockenen Hals, was sich aber schnell wieder legte. Wie versprochen wurde der Feuermelder nicht aktiviert, allerdings hinterließ das Spray Flecken auf dem Hintergrundpapier im Studio.

Zuerst wollten wir einige Aufnahmen unter freiem Himmel mit zusätzlicher Stimmung untermalen. Auf einem Waldweg entstand ein Ganzkörperporträt, das durch den Nebel im Hintergrund geheimnisvoll wirkt. Die Bilder, auf denen nur der Kopf zu sehen ist, werden besser freigestellt, selbst wenn der Hintergrund in weichem Bokeh verschwimmt.

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