Das eigene Game: Plattformübergreifend Spiele entwickeln mit Unity

Viele Top-Games entstehen mit Unity. Die Personal-Edition darf jeder bis zu einem bestimmten Umsatz gratis verwenden. Unser Workshop zeigt, wie's geht.

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(Bild: Drobot Dean, stock.adobe.com)

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Um möglichst viele grundlegende Aspekte von Unity beleuchten zu können, erstellen wir in diesem Artikel ein kleines Spiel, bei dem man eine Kugel mit Hilfe der integrierten Physik-Engine durch einen Parcours steuert und Punkte einsammelt. Das Beispiel-Projekt (siehe Webcode) enthält weitere Features wie Hindernisse und spezielle Felder, die die Kugel beschleunigen.

Bei Unity handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung zum Erstellen von plattformunabhängigen 2D / 3D-Echtzeit-Anwendungen. Im Kern erstellt man darin sogenannte Szenen (Scene). Diese enthalten einen hierarchischen Szene-Graphen von Objekten (GameObject). So können beispielsweise einzelne Spiele-Level oder Menü-Oberflächen in unterschiedlichen Szenen enthalten sein, welche die Applikations-Logik nach Bedarf lädt. Jedes GameObject enthält neben seiner Position im Raum auch beliebig viele Komponenten (Component).

Man kann zwar auch mit Unity allein schon Beachtliches auf die Beine stellen, aber komplexere Spiele gelingen nicht ohne Programmierung. C#-Kenntnisse setzen wir hier daher voraus. Um eine eigene Logik zu integrieren, fügt man ein C#-Skript mit einer von MonoBehaviour abgeleiteten Klasse und ein GameObject hinzu. MonoBehaviour ist von Component abgeleitet und bietet zusätzliche Funktionen wie beispielsweise void Update(), die Unity in jedem Frame automatisch aufruft.

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